16.02.2018, 10:21 Uhr

Investition Neue Betten für mehr Komfort

Stolz auf die neuen Betten (v.l.): Karin Hoffmann (Mitarbeiterin der Bettenzentrale), Karin Neubauer (Bereichsleitung Innere in Zwiesel), Georg Kronschnabl (Leitender Medizintechniker). (Foto: Arberlandkliniken)Stolz auf die neuen Betten (v.l.): Karin Hoffmann (Mitarbeiterin der Bettenzentrale), Karin Neubauer (Bereichsleitung Innere in Zwiesel), Georg Kronschnabl (Leitender Medizintechniker). (Foto: Arberlandkliniken)

Die Arberlandkliniken investieren weiter in den Komfort der Patienten und die Arbeitserleichterung für Mitarbeiter: Seit Mitte Januar sind jeweils 35 neue Patientenbetten und Nachttische in Zwiesel und Viechtach im Einsatz. Dafür investieren die Arberlandkliniken bis 2019 rund 480.000 Euro.

ZWIESEL/VIECHTACH Die neuen Betten der Marke „Stiegelmeyer“ sind elektrisch motorisiert, was vor allem weniger mobilen Patienten vieles erleichtert. „Im Moment wird das Bett überwiegend für pflegebedürftige Patienten und Patienten mit eingeschränkter Mobilität genutzt“, erklärt die Bereichsleitung der inneren Abteilungen in Zwiesel Karin Neubauer.

Die Patienten werden durch die elektrischen Betten und deren ergonomische Form unterstützt, sich selbstständig aufzurichten - sie erhalten damit ein Stück Sicherheit zurück. Der große individuelle Höhenverstellbereich unterstützt Patienten beim Verlassen des Bettes. „Zudem sind die Betten auch über Akku ohne eine direkte Stromversorgung bedienbar“, weiß der verantwortliche Medizintechniker Georg Kronschnabl. Dies bringe dem Pflege- und Reinigungspersonal einiges an Erleichterung: Ein ergonomisches und rückengerechtes Arbeiten werde dadurch gefördert, so Kronschnabl weiter. Zudem ermöglicht die Höhenverstellbarkeit eine effektive Prophylaxe bei sturzgefährdeten Patienten. Auch die Kopf- und Fußteile der Betten sind elektrisch verstellbar und es gibt eine integrierte Bettenverlängerung für besonders große Patienten. Bedient werden die Betten über einen Handschalter, der auch für stark eingeschränkte Patienten handhabbar ist, sodass sie es sich jederzeit selbstständig bequemer machen können.

Alle Mitarbeiter haben im Vorfeld eine Einweisung für die Bedienung der Betten enthalten. „Wie bei jedem Medizinprodukt muss diese nach gewissen Vorschriften abgehalten werden“, ergänzt Kronschnabl. Mittelfristig gesehen sei eine komplette Umstellung auf elektrisch motorisierte Patientenbetten geplant. Die nächste Charge der neuen Betten wird im Februar 2019 erwartet.


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