14.05.2019, 12:32 Uhr

Raiffeisen-BRK Charity-Ride 10.000 Kilometer für einen guten Zweck radeln

Hoffen auf viele Mitradler, damit möglichst viele Spenden für die BRK-Arbeit zusammenkommen: BRK-Direktor Josef Jung (rechts) und Organisator Manfred Barth. (Foto: BRK Altötting)Hoffen auf viele Mitradler, damit möglichst viele Spenden für die BRK-Arbeit zusammenkommen: BRK-Direktor Josef Jung (rechts) und Organisator Manfred Barth. (Foto: BRK Altötting)

Das BRK sammelt Spenden mit einem Indoor-Cycling-/Spinning-Event am Samstag, 18. Mai, im Forum Altötting

ALTÖTTING. Jeder kann mitmachen und dabei für einen guten Zweck spenden: Das ist das Motto des Raiffeisen-BRK Charity-Ride, der am Samstag, 18. Mai 2019 im Kultur+Kongress Forum in Altötting stattfindet. „Bis zu 800 Radler können auf 200 sogenannten Indoor-Cycling-Bikes bei der Aktion mitstrampeln. Und dazu muss man kein Supersportler sein. Wer am Wochenende eine kleine Radltour mit den Kindern zur Eisdiele schafft kann genauso mitmachen wie der Mountainbiker, der regelmäßig in den Bergen unterwegs ist“, so Manfred Barth vom BRK in Altötting, der die Aktion federführend organisiert. Und alle fahren gemeinsam los, sind gemeinsam unterwegs, kommen gemeinsam an und haben Spaß.

„Die Räder sind bestellt, der Ablauf organisiert – in zwei Monaten geht der größte Radl-Event dieser Art in der Region über die Bühne. Zwei Top-Trainer der Indoor-Cycling-Group sorgen nicht nur dafür, dass die Räder und die „virtuelle“ Tour erklärt werden, sondern auch für Tops-Stimmung beim Radln und motivieren mit toller Musik. Gefahren wird vier Stunden lang. Wer mag, fährt die Strecke ganz alleine. Aber auch Teams, die sich die insgesamt vier Abschnitte teilen, können an den Start gehen“, so Barth.

Aber ganz gleich ob Einzelkämpfer oder Mannschaft – alle fahren für einen guten Zweck. Die Gebühren für ein Rad liegen bei 79 Euro fürs Einzelrad und 129 Euro fürs Teamrad. Firmen oder Verwaltungen legen, so hoffen die Organisatoren, für ein Firmen- oder Stadtrad noch eine Spende obendrauf. Schulen und Jugendliche sind schon mit 40 Euro dabei. Der Erlös kommt zu 100 Prozent den beiden Projekten „BRK-Kinderkrebshilfe BALU“ und der „Behindertenarbeit für Jugendliche“ in der Region zu gute.

Mitmachen kann jeder ab 14 Jahren, egal ob Freizeitradler oder Sportskanone. Denn „jeder kann den Widerstand individuell einstellen und fährt so, wie er mag“, erklärt Organisator Barth, der in seiner Freizeit selbst Indoor-Cycling-Trainer ist. Aber, es gibt auch Firmen-, Team- und Einzelwertungen für die meisten geradelten Kilometern – also anstrengen lohnt sich, denn die Besten stehen dann auf dem Siegertreppchen.

Wer mitmachen und für den guten Zweck spenden will – Karten für den 18. Mai gibt‘s beim Wochenblatt und allen Inn-Salzach-Vorverkaufsstellen oder im Internet unter www.inn-salzach-ticket.de. Firmen, Schulen oder öffentliche Einrichtungen und Verwaltungen wenden sich direkt an die Adresse charity-ride@kvaltoetting.brk.de. Weiter Infos gibt’s auch unter www.charity-ride.de.

Darum geht’s bei BALU und der BRK-Behindertenarbeit

Seit 1991 betreut die BRK-Kinderkrebshilfe BALU krebskranke Kinder und deren Familien. Seit nunmehr 28 Jahren wird sich um die Sorgen und Ängste der Betroffenen gekümmert. Ziel ist, allen, auch den gesunden Geschwisterkindern, unbeschwerte und fröhliche Stunden zu schenken. Daher organisiert und ermöglicht BALU Aktionen und Ausflüge mit den Familien. Auch Herzenswünsche werden erfüllt. Und in schwierigen Situationen unterstützt BALU betroffene Familien mit finanziellen Zuwendungen. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich über Spenden.

Die Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung durch ehrenamtliche Helfer ist seit 27 Jahre die Aufgabe der BRK-Behindertenarbeit. So fand 2018 das traditionelle Behindertenzeltlager zum 25. Mal statt. An diesem Zeltlager nehmen jedes Jahr ca. 20 geistig oder körperlich beeinträchtigte Kinder teil. Dabei verbringen sie eine Woche mit „1 zu 1“-Betreuung. Für das Zeltlager nehmen sich die rund 30 Betreuer und das Küchenteam frei, um den Teilnehmern eine abwechslungsreiche Woche mit Erlebnissen bieten zu können, die im häuslichen Umfeld so nicht möglich wären. Daneben finden noch weitere, jährliche Aktion statt, wie etwa die Behinderten-Bergtour. Auch die Finanzierung dieses einzigartigen Projektes findet ausschließlich durch Spenden statt.


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