20.09.2018, 16:30 Uhr

Bis zu 150 Blutspenden gegeben Altöttinger Rekord-Spender vom Blutspendedienst des BRK geehrt

22 Spender mit einer Gesamtzahl von 1.875 Blutspenden: Die anwesenden Geehrten mit den beiden Blutspendebotschaftern Gela Allmann und Felix Brunner sowie den Funktionären des BSD und des Kreisverbands Altötting. (Foto: BSD-Dennis König)22 Spender mit einer Gesamtzahl von 1.875 Blutspenden: Die anwesenden Geehrten mit den beiden Blutspendebotschaftern Gela Allmann und Felix Brunner sowie den Funktionären des BSD und des Kreisverbands Altötting. (Foto: BSD-Dennis König)

Aus dem Landkreis Altötting kommen 22 Spender mit unglaublichen 1.875 Blutspenden

LANDKREIS. In der Erdinger Stadthalle stellte der Blutspendedienst (BSD) des BRK jetzt all jene ins Rampenlicht, die im Alltag ganz unscheinbar Großes leisten. Lebensrettern aus 21 BRKKreisverbänden in Oberbayern wurde für ihre 75., 100., 125., und sogar 150. Blutspende im Rahmen eines exklusiven Events die Ehrennadel verliehen. Neben den Geschäftsführern des BSD, Georg Götz und Dr. Franz Weinauer sowie der Vorsitzenden des BRK Bezirksverbands Oberbayern, Christa Stewens, überreichten Funktionäre der jeweiligen Kreisverbände diese ganz besondere Auszeichnung. Für den Kreisverband Altötting übernahm diese ehrenvolle Aufgabe der Kreisgeschäftsführer Josef Jung.

Der Kreisverband Altötting zeichnete sich mit 22 Spendern und einer Gesamtzahl von 1.875 Blutspenden aus. Ein inspirierender sowie selbstloser Dienst an der Gemeinschaft, welcher mit entsprechenden Ovationen von allen Gästen gebührend honoriert wurde. Darüber hinaus bekam jeder einzelne verdiente Jubilar seinen ganz persönlichen Moment auf der Bühne. „Sie sind die stillen Helden des Alltags, ohne die die medizinische Versorgung der vielen Kranken und Verletzten in Bayern so gut wie nicht möglich wäre“, betonte Georg Götz.

Das abwechslungsreiche Programm kam bei den Gästen gut an. Entschieden dazu beigetragen hat das Interview-Dreiergespann mit BR-Moderator Michael Sporer, Behindertensportler Felix Brunner und Bergsportlerin Gela Allmann, die sich bereits seit

Jahren gemeinsam für die gute Sache einsetzen und der Gleichgültigkeit den Kampf angesagt haben. Insbesondere Gela Allmann und Felix Brunner haben durch ihre Geschichten eindrucksvoll bewiesen, wie wichtig es ist, sich kontinuierlich als Blutspender zu engagieren, um Menschen ein neues Leben zu ermöglichen.

Die Halle erfüllte sich mit Dankbarkeit und Lebensfreude, als die beiden engagierten Blutspendedienst-Botschafter von ihren schweren Unfällen in Island und den Bayerischen Alpen berichten, die sie ohne Spenderblut das Leben gekostet hätten. „Wir wären beide nicht hier, wenn es Sie nicht gäbe. Ihrem Beispiel sollten noch viele folgen“, lautet der emotionale Apell von Felix Brunner. Gela Allmann ergänzt: „Ich weiß heute, dass „Schenke Leben, spende Blut“ keine Floskel ist.“


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