11.10.2020, 12:16 Uhr

Jubel bei den „Feger Spezies“ Landrat verleiht den Jugendkulturpreis

Landrat Helmut Petz (r.) und Organisator Wolfgang Kopf (hinten) mit den Preisträgern (v.l.) Clemens Ripp, Nick Raster und den „Feger Spezies“.Landrat Helmut Petz (r.) und Organisator Wolfgang Kopf (hinten) mit den Preisträgern (v.l.) Clemens Ripp, Nick Raster und den „Feger Spezies“.

Im Großen Sitzungssaal des Landratsamts Freising bekamen die „Feger Spezies“ aus den Händen von Landrat Helmut Petz den Jugendkulturpreis.

Freising. Eine ziemlich lange Zeit konnten sie keine Musik machen. Jetzt durften sie mal wieder beweisen, was sie können.

Üblicherweise findet die feierliche Verleihung während des „Uferlos“-Festivals statt. Doch in diesem Jahr ist wegen der Corona-Pandemie alles anders. „Aber ich denke, der Große Sitzungssaal, der Festsaal des ehemaligen Klosters, bietet uns einen würdigen Rahmen“, sagte der Landrat, der zunächst erläuterte, wie der Jugendkulturpreis entstanden ist. Kreativität, Talent und Ehrgeiz von jungen Menschen aus dem Landkreis im künstlerischen Bereich auf diese Weise zu unterstützen und zu fördern, sei eine Idee des Jugendkreistags Freising gewesen. Dieser kümmere sich seit 2002 um die Interessen von Kindern und Jugendlichen im Landkreis.

Inzwischen wurde der Jugendkulturpreis zum achten Mal vergeben. Platz 1 ging dieses Jahr an „fünf hervorragende Vertreter der Gattung Blechbläser“, wie es Jurymitglied Martin Keeser, Leiter der Freisinger Musikschule, in seiner Laudatio ausdrückte. „Sie sind etwas Besonderes“, sagte Keeser. Stilvoll entstanden in einer Freisinger Lokalität, wurden aus zwei bald fünf Blasmusiker, die mit ihrem „unvergleichlichen Mix aus Crossover, Rock, Jazz, Klassik und Volksmusik“ dann „ihren Siegeszug durch Freising und das Umland“ starteten.

„Vielen Dank für den Preis. Wir freuen uns, dass wir wieder spielen können“, sagte einer der fünf jungen Musikanten. „Aber bevor ich lang rede, bedanken wir uns lieber musikalisch.“ Also spielten die „Feger Spezies“ zunächst Udo Jürgens´ „Vielen Dank für die Blumen“, ehe sie über eine erfrischende Stückauswahl von Klassikern und modernen Liedern bei „English Man in New York“ von Sting ankamen.

Mit 700 Euro ist der erste Platz dotiert, 500 Euro gab es für den zweiten, 300 Euro für den dritten Preis des Jugendkulturpreises. Die Reihenfolge hatte die Jury mit Bedacht festgelegt.

Den zweiten Platz belegt der Nick Raster (19) aus Freising (Kategorie Malerei und gestaltende Kunst). Aus dem Bereich der Musik kommt auch der dritte Preisträger Clemens Ripp (24). Der Singer-Songwriter hat seine Lieder anfangs als Straßenmusiker in der Freisinger Innenstadt gespielt. Mittlerweile hat er bereits eine eigene CD herausgebracht. Alle Songs sind selbst geschrieben, komponiert und arrangiert.


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