18.09.2020, 13:08 Uhr

Bayern im Landkreis Freising bekommt die Landesausstellung

Generalvikar Christoph Klingan (ganz links) und Staatsminister Bernd Sibler (re.) unterzeichnen im Beisein von Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger (2.v.l) und Staatsminister Dr. Florian Herrmann (li.) den Kooperationsvertrag.  Foto: Lennart Preiss / HdBGGeneralvikar Christoph Klingan (ganz links) und Staatsminister Bernd Sibler (re.) unterzeichnen im Beisein von Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger (2.v.l) und Staatsminister Dr. Florian Herrmann (li.) den Kooperationsvertrag. Foto: Lennart Preiss / HdBG

Die Bayerische Landesausstellung wird 2024 in Freising zum Bistumsjubiläum 1300 Jahre Heiligen Korbinian als Gemeinschaftsprojekt des Freistaates Bayern und der Erzdiözese München und Freising stattfinden.

Freising. Der Kunst- und Wissenschaftsminister Bernd Sibler und der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, haben auf dem Freisinger Domberg die Kooperationsvereinbarung zur Bayerischen Landesausstellung 2024 mit dem Arbeitstitel „Bayern in Freising“ anlässlich des Bistumsjubiläums 1300 Jahre Hl. Korbinian in Freising unterzeichnet. Anwesend waren auch Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Nord der Erzdiözese, und der Leiter der Staatskanzlei Dr. Florian Herrmann.

Die Landesausstellung wird sich in zwei große Abschnitte gliedern:

Im frisch renovierten und modernisierten Diözesanmuseum wird die Geschichte Bayerns um 724 erzählt, als Korbinian Freising erstmals betrat, auf wissenschaftlich neuestem Stand mit vielen noch nie gezeigten Exponaten u.a. aus den Grabungen am Domberg: die Geschichte des großen bayerischen Stammesherzogtums, das noch ganz Österreich mit umfasste, das die Agilolfinger wie Könige regierten, bis Kaiser Karl der Große Herzog Tassilo in einem fadenscheinigen Verfahren 788 absetzte.

Im zweiten Teil im Dom und in der Bischöflichen Residenz geht es darum, wie der Barock diese Geschichte sah. Der Freisinger Bischof Johann Franz Eckher hatte 1724 zum 1000jährigen Jubiläum die Barockisierung des Doms durch die Gebrüder Asam veranlasst. Hier entstanden herausragende Kunstwerke, zugleich aber auch Quellen für das Geschichtsbild des Mittelalters aus barockem Blickwinkel.


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