16.10.2012, 14:46 Uhr

Fahrer mit Drehleiter geborgen Lkw bleibt an Autobahnbrücke hängen

Betonkipper bleibt an Autobahnbrücke hängen - Fahrer hatte Baufortschritt nicht einberechnet

LANDKREIS KITZINGEN Ein außergewöhnlicher Unfall ereignete sich am Montag, 15. Oktober, auf der A 7 im Arbeitsbereich der Baustelle zwischen den Anschlussstellen Gollhofen und Marktbreit (Unterfranken) in Fahrtrichtung Kassel. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand.

Gegen 9.45 Uhr lieferte ein 47-jähriger Lkw-Fahrer, nicht zum ersten Mal, Beton an und kippte seine Ladung etwa zwei Kilometer nach Gollhofen ab.

Wie üblich fuhr er danach los, noch während sich die Mulde seines 32-Tonners langsam absenkte. Allerdings hatte er übersehen, dass er einer Flurbrücke, die sich über die A 7 spannt, im Laufe der Straßenbaumaßnahmen immer näher gekommen war.

Kurz nachdem er angefahren war, blieb die in schrägster Position fast senkrecht stehende Mulde an der Brücke hängen. Sein Lkw stellte sich auf.

Das Führerhaus wurde über drei Meter in die Höhe katapultiert und gleichzeitig verkeilte sich die Lademulde zwischen Brücke und Boden. Dadurch war es für den erschreckten Fahrer nicht mehr möglich, seinen Kipper vor oder zurück zu fahren.

Auch konnte sich der 47-Jährige, der unverletzt geblieben war, nicht selbst aus seiner misslichen Lage befreien. Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Marktbreit und Ochsenfurt halfen dem in seinem Führerhaus gefangenen Kraftfahrer schließlich mit Hilfe einer Drehleiter heraus.

Nach Inaugenscheinnahme durch die Autobahnmeisterei hat die Brücke keinen größeren Schaden abbekommen. Ein Gefahr für das Bauwerk bestand nicht. Bis der Laster geborgen war, wurden die Bauarbeiten in dem Bereich unterbrochen.


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