06.01.2019, 19:23 Uhr

Dreikönigsschwimmen in der Donau 33 Teilnehmer stürzten sich in die eiskalten Fluten


Am Sonntag fand das 11. Dreikönigsschwimmen in der Donau im Landkreis Straubing-Bogen statt.

STRAUBING-BOGEN Bei Winterwetter und nur vier Grad Wassertemperatur fand am Sonntag das 11. Dreikönigsschwimmen der Wasserwacht Waltendorf statt. 33 begeisterte Schwimmer aus den Ortsgruppen Bogen, Haibach, Straubing, Waltendorf und Gäste aus Bad Windsheim (Mittelfranken) wagten bei Pfelling (Lkr. Straubing-Bogen) den Sprung in die eiskalte Donau.

Die Wasserwachten nutzen den Event, um sich auf den Wasserrettungsdienst vorzubereiten, dennoch steht beim Dreikönigsschwimmen der Spaß im Vordergrund. Einige Mitglieder der Wasserwachtjugend, die kurz vor dem Eintritt in die Schnell-Einsatz-Gruppen stehen, nutzten am Sonntag die Möglichkeit, um die Bedingungen im Winter kennenzulernen. Der Vorsitzende der Kreiswasserwacht, Norbert Muhr, freute sich über die große Zahl an Nachwuchsschwimmern unter den Teilnehmern.

Moderne Neoprenausrüstung schützte die Teilnehmer vor dem kalten Wasser, sodass alle 33 Schwimmer unbeschadet die zwei Kilometer lange Strecke nach Waltendorf bewältigen konnten. Für die Sicherheit sorgten Sanitäter der BRK Bereitschaft Waltendorf, die das Schwimmen am Donauufer begleiteten.

Am Donauufer Waltendorf angekommen, wurden die Schwimmer von Mitgliedern, Bekannten und Passanten mit Applaus begrüßt und konnten sich mit einem Becher Tee etwas aufwärmen. Drei besonders Hartgesottene „erfrischten“ sich nach Ankunft in Waltendorf noch oberkörperfrei im Donauwasser. Anschließend gab’s für alle Teilnehmer eine heiße Dusche im Feuerwehrhaus Waltendorf.

Beim gemeinsamen Mittagessen bedankte sich der stellvertretende Ortsgruppenleiter Paul Ebner bei den zahlreichen Schwimmern für die Teilnahme und bei der Freiwilligen Feuerwehr und dem BRK Waltendorf für die Unterstützung bei der Durchführung. „Auch wenn es ein ‚Spaßschwimmen‘ ist: Die Wasserwacht beweist selbst im Winter, dass ihre Einsatzkräfte jederzeit und selbst unter den härtesten Bedingungen für den Ernstfall gerüstet sind“, so Ebner.


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