18.07.2018, 12:15 Uhr

Mitten im Sommer In Aholfing werden die Badegäste ausgesperrt

Jennifer (10) und Colin (7) vor dem versperrten Eingangstor zum Aholfinger Freibad. Dass die Gemeinde derzeit keinen Badebetrieb erlaubt, macht viele Bürger traurig. (Foto: dc)Jennifer (10) und Colin (7) vor dem versperrten Eingangstor zum Aholfinger Freibad. Dass die Gemeinde derzeit keinen Badebetrieb erlaubt, macht viele Bürger traurig. (Foto: dc)

Es ist Hochsommer. Es ist heiß. Die Menschen sehnen sich nach Abkühlung, strömen in die Freibäder. In Aholfing (Lkr. Straubing-Bogen) aber sitzen die Bürger auf dem Trockenen. Dabei gibt es im Ort ein schmuckes Freibad – doch da darf niemand rein!

Aholfing. Wenn Sieglinde Petschull in diesen Tagen am Gemeinde-Freibad in der Kellerstraße vorbeikommt, schweift ihr Blick von außen wehmütig über das Becken mit dem kristallklaren Wasser. Am Eingangstor, das mit einer Kette versperrt ist, hängt ein Schild. Darauf steht: „Das Freibad Aholfing ist bis zur rechtlichen Abklärung der Badeaufsicht vorübergehend geschlossen.“ Unterzeichnet vom Ersten Bürgermeister Georg Wagner.

Anfang Juni begann das Drama. „Das Bad wurde geschlossen, weil wir keine Badeaufsicht haben“, erzählt Sieglinde Petschull. Für die Mutter von drei Kindern ein Schock. Deshalb erklärte sich die 31-Jährige bereit, ehrenamtlich die Aufsicht zu übernehmen. Auch andere Eltern aus der Gemeinde boten fortan ihre Unterstützung an, um den Badebetrieb im Becken (Wassertiefe von 90 Zentimeter bis 1,2 Meter) zu überwachen und für Sicherheit zu sorgen.

Zwei Wochen ging alles glatt. Dann war das Bad wieder zu. Bis heute.

Wie Aholfings ausgesperrte Bürger jetzt reagieren und was der Bürgermeister dazu sagt – hier geht‘s zum vollständigen Artikel


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