29.03.2020, 19:56 Uhr

Nach Hilfeaufruf „Flying Help“ gibt 15.000 Schutzmasken an Krankenhaus und Katastrophenhelfer weiter

 Foto: Flying Help e. V. Foto: Flying Help e. V.

„Flying Help“ hatte dazu aufgerufen, selbst tätig zu werden und nach einer Anleitung mit einfachen Materialen Schutzmasken selbst zu nähen. Nach einer Spende konnten schon mehrere tausend Masken weitergegeben werden.

Nittenau. Vor wenigen Tagen hatte der Verein „Flying Help“ darauf aufmerksam gemacht, dass im medizinischen Bereich auch in Deutschland derzeit vielerorts Schutzmasken fehlen und dazu aufgefordert, Masken selbst zu nähen. Dies geht mit einer einfachen Anleitung, die auf der Internetseite des Vereins veröffentlicht ist.

Nach dem Aufruf bekam „Flying Help“ spontan 15.000 Einwegmasken gespendet. Ein großer Teil der Masken ist bereits beim Krankenhaus in Regensburg eingetroffen, weitere 1.000 wurden an die Berufsfeuerwehr Regensburg, 1.000 an die Klinik Donaustauf, 500 an das BRK-Pflegeheim Hildegard von Bingen Regensburg und 1.000 der Einwegmasken an die Bayerische Luftrettungsstaffel weitergegeben. Die Luftrettungsstaffel ist Teil des Katastrophenschutzes in Bayern. Auch das Gesundheitsamt Schwandorf hat Masken angefragt.

In den kommenden Tagen steht bei „Flying Help “auch ein Kassensturz an: Dann wird klar sein, wie viele selbst genähte Masken dem Verein zugeschickt wurden, bisher sind es knapp 150 Stück. Die Schutzmasken können mit wenig Aufwand und einfachen Materialien schnell und leicht selbst gefertigt werden. „Flying Help“, sonst in der Betreuung von Flüchtlingen auf der griechischen Insel Kos aktiv, versucht auch hier Hilfe zu organisieren.

Die selbstgefertigten Masken können den Träger nicht vor einer Infektion schützen, aber sie verhindern bei einem Virusträger die Weiterverbreitung sehr effektiv. Die selbst gefertigen Masken können an „Flying Help„ geschickt werden: Flying Help e. V., Steinweg 5, 93149 Nittenau


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