26.06.2019, 21:44 Uhr

80 Hinweise abgearbeitet Suche nach Monika Frischholz – „Archaeo-Dogs“ und Wahrsager im Einsatz

(Foto: PP Oberpfalz)(Foto: PP Oberpfalz)

Bei der aufwändigen Suche nach der seit 1976 verschwundenen Monika Frischholz in Flossenbürg im Landkreis Neustadt an der Waldnaab waren auch „Archaeo-Dogs“ im Einsatz. Das berichtet der Bayerische Rundfunk/Studio Niederbayern/Oberpfalz unter Berufung auf die Polizei in Regensburg.

FLOSSENBÜRG Dennoch sind die Ermittlungen ins Stocken geraten. Inzwischen hat die im Dezember des vergangenen Jahres eigens eingerichtete die Ermittlungsgruppe „Froschau“ alle 80 Hinweise, die bisher aus der Bevölkerung eingingen, geprüft, bewertet und bearbeitet, so Florian Beck vom Polizeipräsidium Oberpfalz. Auch den Hinweisen eines Wahrsagers, der sich der Polizei als Helfer angedient hatte, wurde nachgegangen. Laut BR haben „Archaeo-Dogs“ bei der letzten Ausgrabung in einer Scheune die Ermittler unterstützt. Diese Hunde sind auf altes, menschliches Knochengewebe konditioniert und können laut Halter menschliche Knochen bis in zweieinhalb Meter Tiefe aufspüren. Erfolgreich war diese Methode aber nicht. Insgesamt haben die Beamten an drei verschiedenen Orten in Waldkirch bei Flossenbürg nach der Leiche des Mädchens gesucht – ohne Erfolg. Laut Polizei dienten die Grabungen aber auch dazu, eventuelle Ablageorte, auf die es Hinweise gibt, auszuschließen. Die Beamten versuchen, den Fall dennoch abschließen zu können.

Monika Frischholz hatte am 25. Mai 1976 ihr Elternhaus verlassen, seitdem fehlt von der damals Zwölfjährigen jede Spur. Im Dezember des vergangenen Jahres hatte die Polizei den Fall noch einmal aufgerollt. Für Hinweise, die zur Aufklärung führen, ist eine Belohnung von insgesamt 10.000 Euro ausgesetzt.


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