14.05.2019, 15:20 Uhr

Shisha-Café in Nürnberg kontrolliert 35 Kilo Wasserpfeifentabak sichergestellt

(Foto: Zoll)(Foto: Zoll)

Die Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Nürnberg hat am Montag, 13. Mai, vor einer Woche im Rahmen der Steueraufsicht ein Shisha-Café in Nürnberg kontrolliert.

NÜRNBERG Dabei stellten die Zöllner rund 35 Kilo Wasserpfeifentabak in Dosen mit beschädigten oder fehlenden Steuerzeichen sicher. Gegen den 33-jährigen Betreiber des Lokals wurde wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ein Strafverfahren eingeleitet. Der Steuerschaden beläuft sich auf rund 800 Euro. Darüber hinaus stellten die Beamten bei ihrer Kontrolle fest, dass in dem Café aus den verkaufsfertigen Kleinverkaufspackungen heraus einzelne Teilmengen verkauft wurden. Dies stellt einen Verstoß gegen den Verpackungszwang dar und kann ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro nach sich ziehen.

Das Rauchen von Wasserpfeifen (sogenannte Shishas) ist seit einigen Jahren bei jungen Erwachsenen stark im Trend. Wasserpfeifentabak kann in Deutschland legal vertrieben und erworben werden. Allerdings muss der Tabak dann versteuert sein - leicht erkennbar durch die als Siegel angebrachte deutsche Steuerbanderole. Neben den steuerrechtlichen Aspekten gilt es auch gesundheitliche Risiken zu beachten. Konsumenten bezeichnen das Shisha-Rauchen als angenehm mild. Ungesund bleibt es dennoch: Bei einer Shisha-Sitzung wird laut Weltgesundheitsbehörde etwa so viel Rauch inhaliert, wie bei 100 filterlosen Zigaretten. Illegal gehandelter Tabak beinhaltet zudem bedenkliche Konservierungsstoffe, Aromen oder unhygienische Inhaltsstoffe, deren Wirkungen auf den Raucher noch unbekannt sind.


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