26.04.2019, 15:33 Uhr

Ermittlungen „Horrormeldungen“ zu verletzten Pferden in Weiden verweist die Polizei ins „Reich der Fabeln“

(Foto: Volodymyr Burdyak/123rf.com)(Foto: Volodymyr Burdyak/123rf.com)

Bereits am Mittwoch, 24. April, wurden der PI Weiden zwei verletzte Pferde mitgeteilt. Die beiden Pferde waren in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 23. auf 24. April, in einem Pferdestall im Ortsteil Neukirchen untergestellt, wo sie im Laufe des Mittwochvormittags verletzt aufgefunden wurden.

WEIDEN Beide Tiere wiesen diverse oberflächliche Kratzverletzungen auf, die aber keineswegs bedrohlicher Natur waren. Da die Herkunft der Kratzer zunächst unklar war, wurden seitens der PI Weiden Ermittlungen in allerlei Richtungen getätigt. So kamen am Freitag, 26. April, mehrere Fachkräfte, darunter auch Veterinäre zum Unterstand, um die Verletzungen näher einzuordnen. Nach intensiver Begutachtung waren sich die Experten nahezu einig, dass eine Ursache aus „menschlicher Hand“ nahezu auszuschließen ist. Woher die Verletzungen tatsächlich rühren, darüber kann derzeit nur spekuliert werden. Die Ermittler der PI Weiden sind bestrebt, auch diese kleinen Fragezeichen noch zu klären. Hierzu sind sie aber auf mögliche Spuren an den Tieren und das Fachwissen der Veterinäre angewiesen.

„Tierischer Ursprung“ ist derzeit genauso denkbar wie eine Verletzung an einem spitzen Gegenstand, oder dass sich die Tiere eventuell gar gegenseitig verletzt haben könnten.

„Horrormeldungen“, wie sie derzeit bereits wieder in den sozialen Medien kursieren, können Gott sei Dank ins „Reich der Fabeln“ verwiesen werden. Vielleicht ist die Erklärung in diesem Fall weit unspektakulärer, als manch einer vermuten mag. Das Wichtigste aber ist: Die Tiere sind wohlauf. Denn auch die Verletzungen waren für Pferde eher „harmloserer Natur“.


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