14.02.2019, 13:03 Uhr

Missbrauch von Notrufen Gefesselt und entführt – Geschichte einer 30-Jährigen stellt sich als Räuberpistole heraus

(Foto: Polizei Bayern)(Foto: Polizei Bayern)

Eine 30-jährige Frau hielt am Mittwochabend, 13. Februar, die Amberger Polizei auf Trab, da sie über den Notruf angab, gefesselt in ihrer Wohnung festgehalten und von mehreren Männern mit Waffen entführt worden zu sein. Sie wäre nun geflüchtet und werde verfolgt.

AMBERG Die Frau rief mehrmals an und erzählte immer wieder andere Versionen ihrer Geschichte. Nach Ortungs- und intensivsten Fahndungsmaßnahmen im Stadtgebiet Amberg wurde die Dame in der Innenstadt aufgegriffen und festgestellt, dass es sich wohl um einen „schlechten Scherz“ handelt. Vermutlich hatte der Alkoholkonsum mit circa 1,8 Promille ihre Fantasie angeregt und sie dazu beflügelt. Der „schlechte Scherz“ zieht nun ein Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchs von Notrufen nach sich und wird in der Konsequenz für die 30-Jährige nicht mehr so lustig sein. Die Strafandrohung beträgt bis zu einem Jahr Freiheits- oder Geldstrafe.


0 Kommentare