30.01.2019, 10:46 Uhr

„Wer weiß denn sowas?“ Burglengenfeld-Frage bringt Elton bei Quizshow ins Schwitzen


Einige, die die Stadt Burglengenfeld im Landkreis Schwandorf in der schönen Oberpfalz bislang noch nicht kannten, sind nun seit Montag, 28. Januar, ein kleines Bisschen schlauer. Da nämlich war die Stadt in der Rateshow „Wer weiß denn sowas?“ in der ARD gefragt.

BURGLENGENFELD In der Show, die von Kai Pflaume moderiert wird, haben Bernhard Hoecker und Elton jeden Tag andere Ratpartner an ihrer Seite. Am Montag bildeten Hoecker und „Tagesschau“-Sprecher Jo Brauner ein Team. Elton stand die „Tagesschau“-Moderatorin Judith Rakers zur Seite. Und die beiden Letzgenannten bekamen es dann mit der Burglengenfeld-Frage zu tun.

„Was ist Einwohnern der bayerischen Gemeinde Burglengenfeld nicht möglich?“, wollte Moderator Kai Pflaume wissen. Nun, dass Burglegenfeld keine Gemeinde, sondern eine Stadt ist, hat sich offenbar noch nicht überall herumgesprochen. Das aber nur am Rande.

Zur Auswahl standen dann drei Antworten:

A ... ein Kfz-Kennzeichen mit den Wunschbuchstaben „LE“ zu führen

B ... nach München zu fahren, ohne eine Landesgrenze zu passieren

C ... eine Bleibe mit einer ungeraden Hausnummer zu beziehen.

Für einen echten Burglengenfelder war diese Frage natürlich gar kein Problem, Judith Rakers und Elton aber taten sich da schon schwerer. Elton hatte es dann eigentlich schon „B ... U ... L ... dann heißt das Bulle, das ist wahrscheinlich nicht erlaubt.“ Dann allerdings schloss er A aus. verzettelte sich, schickte Burglengenfeld in ein „Konklave, oder wie das heißt“, das von irgendeinem anderen Land umgeben ist. Judith Rakers machte es noch wirrer: Da sei vielleicht ein Feld, durch das man müsse, aber der Weg gehe außenrum um das Feld, „und dann passiert man eine Landesgrenze. Das finde ich am logischsten“. Elton schloss nochmals A aus und stimmte der Antwort B zu.

Und das war natürlich falsch. Wer in Burglengenfeld wohnt und ein Auto anmelden will, kann sich entweder für das Kürzel „SAD“ für Schwandorf oder seit 2013 auch für das Kürzel „BUL“ für Burglengenfeld entscheiden. Dass sich daraus dann BUL-LE“ basteln lässt, erkannte man ziemlich schnell, zehn Burglengenfelder aber rutschten den Behörden durch, bis die Buchstaben „LE“ nicht mehr zugelassen wurden. Und, so wird gemunkelt, mit dem Kennzeichen „BUL-LE 1“ soll ein Polizist durch die Gegend fahren ...

Die Folge ist noch bis zum 4. Februar in der ARD-Mediathek zu sehen.


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