24.01.2018, 16:09 Uhr

Schon Vorgänger tödlich verunglückt Große Trauer um den tödlich verunglückten Hubschrauber-Piloten aus Weiden – „als Engel fliegst Du weiter“


Jochen Huber, Stationsleiter der Luftrettungsstation Latsch in Weiden, war bei den Kollegen äußerst beliebt. „Er hat unzählige Leben gerettet“, sagt Jürgen Meyer, stellvertretender Leiter der ILS Nordoberpfalz. Das Team sei erschüttert. Der 46-Jährige lebte für die Fliegerei, hat sie sogar selbst finanziert – nun starb er dabei.

WEIDEN Das Unglück ereignete sich am Dienstagmittag. Über Oberhausen-Rheinhausen stießen sein Hubschrauber und mit einem Kleinflugzeug zusammen. Alle vier Piloten der beiden Maschinen kamen ums Leben. Der Helikopter gehört zur DRF-Luftrettung Filderstadt. Er befand sich auf einem Trainingsflug. Beide Piloten waren laut Dr. Jürgen Altmeppen sehr erfahren. Es handelte sich um eine Einweisung in den Typ EC 135. Der gleiche Typ wird auch in Weiden geflogen. „Die DRF Luftrettung ist durch den tragischen Unfall zutiefst betroffen. Wir sind eine Familie und trauern mit den Angehörigen“, meinte ein zutiefst bewegter Dr. Altmeppen am Mittwochnachmittag anlässlich einer Pressekonferenz in Weiden. Jochen Huber lebte in Kösching (Landkreis Eichstätt). Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.

Noch eine besondere Tragik betonte Alfred Rast, ZRF-Geschäftsleiter, bereits sein Vorgänger Otto Hartmann war im Alter von 53 Jahren bei einem Absturz verstorben. Dieses Unglück ereignete sich am 28. Februar 2014 vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns.


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