14.01.2021, 09:58 Uhr

Spendenaktion Die Wenzenbacher Störche brauchen Hilfe!

Die Störche auf dem Glockenturm im Jahr 2020 – ihr Nachwuchs überlebte nicht lange. Foto: Hans LengdoblerDie Störche auf dem Glockenturm im Jahr 2020 – ihr Nachwuchs überlebte nicht lange. Foto: Hans Lengdobler

Anfang Juni des vergangenen Jahres war die Freude groß in Wenzenbach – im Storchennest auf dem Glockenturm der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche gab es Nachwuchs – doch die Freude währte nicht lange. Die Storchenbabys lagen eines Tages tot im Horst – vermutlich sind sie dem nassen, kühlen Wetter zum Opfer gefallen. 2021 soll das nicht wieder passieren – ein trockenes und windfesteres Nest soll her!

Wenzenbach. In Wenzenbach wird bereits eifrig gebaut – die Störche auf dem Kirchturm sollen eine wetterfeste Nisthilfe bekommen. Diese wird vom Bauhof der Gemeinde kostenlos angefertigt. Aber: 2.500 Euro Kosten verbleiben bei der evangelischen Kirchengemeinde. Diese Kosten aber kann die Kirchengemeinde nicht alleine stemmen.

Örtliche Vereine – der Förderverein für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde Wenzenbach (AKKi), der Bund Naturschutz und der Obst- und Gartenbauverein – haben zusammen bereits etwa 1.500 Euro an Spenden zugesagt. Nun rufen die Vereine dazu auf, mitzuhelfen, dass die Wenzenbacher Störche in diesem Jahr ihren Nachwuchs ungehindert aufziehen können. Die Vereine hoffen dabei, dass sich Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Institutionen und Firmen mit einem Geldbetrag an der Rettung der Störche beteiligen.

„Wir hoffen natürlich, dass unsere Mühen nicht umsonst sind und sich das bzw. ein Storchenpaar im Frühjahr wieder bei uns einfindet und die vorbereitete Niststelle attraktiv findet. Besonders dankbar sind wir für die spontane Bereitschaft von Herrn Pfarrer Schnütgen, Störche bei ,seiner‘ Kirche willkommen zu heißen und darüber hinaus das Ganze aktiv zu unterstützen. Natürlich ist auch der LBV mit eingebunden und hilft mit seiner Expertise“, berichtet Hans Lengdobler, Vorsitzender der Ortsgruppe Wenzenbach des Bund Naturschutz. Weitere Infos gibt es bei Hans Lengdoobler per Mail an lenghans@gmx.de.


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