18.05.2020, 17:53 Uhr

Pandemie Putzen gegen Corona – umfangreiche Hygienemaßnahmen bei Verkehrsunternehmen

Mit dem Reinigungspersonal der S-Bahn München in der hinteren Reihe von links nach rechts: S-Bahn-Chef Heiko Büttner, Verkehrsministerin Kerstin Schreyer und DB-Konzernbevollmächtigter für Bayern Klaus-Dieter Josel. Foto: StMBMit dem Reinigungspersonal der S-Bahn München in der hinteren Reihe von links nach rechts: S-Bahn-Chef Heiko Büttner, Verkehrsministerin Kerstin Schreyer und DB-Konzernbevollmächtigter für Bayern Klaus-Dieter Josel. Foto: StMB

Seit April wird das öffentliche Leben schrittweise wieder hochgefahren. Damit ist auch eine steigende Nachfrage im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu erwarten. Bei höherem Fahrgastaufkommen werden die Hygienemaßnahmen n den Bussen und Zügen allerdings noch wichtiger.

Bayern. Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer hat sich heute mit dem DB-Konzernbevollmächtigten für Bayern Klaus-Dieter Josel und dem Münchner S-Bahn-Chef Heiko Büttner bei der Wendereinigung einer S-Bahn an der S-Bahnstation Leuchtenbergring selbst ein Bild der Maßnahmen gemacht.

Schreyer dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der S-Bahn München und damit stellvertretend allen in Bayern tätigen Verkehrsunternehmen für ihre wichtige Arbeit: „Es ist beeindruckend, wie gründlich hier in der Kürze der Zeit gereinigt wird. Die Hygienestandards sind hoch, können aber dank der eingespielten Abläufe gut eingehalten werden.“

Klaus-Dieter Josel: „Der Reinigungsstandard in unseren Zügen ist sehr hoch. Wir reinigen rund 20.000 Stunden pro Woche in Zügen der DB - ein besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die Kontaktflächen, Haltestangen und Griffe.“ S-Bahn-Chef Heiko Büttner ergänzt, dass allein die S-Bahnen mindestens dreimal am Tag gereinigt werden. „Zudem setzen wir auf das zentrale Öffnen und Schließen der Türen. Die Fahrgäste müssen dann den Türöffner nicht anfassen, alle Türen öffnen automatisch. Dies sorgt an jedem Halt für eine gute Durchlüftung der S-Bahnen.

Neben den Maßnahmen der bayerischen Verkehrsunternehmen sind aber auch die Fahrgäste selbst gefordert. Sie können mit ihrem eigenen Verhalten das Ansteckungsrisiko erheblich senken, wie die Verkehrsministerin erläutert. Sie appelliert an die Fahrgäste: „Nehmen Sie die Sicherheitsregeln ernst und bedecken Sie schon an Bahnhöfen und Haltestellen sowie in Servicecentern Mund und Nase. Halten Sie so gut es geht Abstand zu anderen Fahrgästen. Steigen Sie auf der gesamten Fahrzeuglänge zu und meiden Sie wenn möglich die Hauptverkehrszeiten. Waschen Sie regelmäßig Ihre Hände und niesen und husten Sie in die Ellenbeuge. Nur wenn wir alle gemeinsam mithelfen, können wir das Coronavirus eindämmen.“


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