28.02.2020, 13:26 Uhr

Familienministerin Trautner Neues Coronavirus – Informationen für Eltern

 Foto: 123rf.com Foto: 123rf.com

In den europäischen Nachbarländern und in Deutschland steigen die Zahlen der mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Personen. Viele Eltern fragen sich derzeit auch in Bayern wie sie sich verhalten sollen, wenn ihr Kind Krankheitssymptome aufweist und eine Kita oder Kindertagespflegestelle besucht.

Bayern. Das Bayerische Familienministerium hat Kitas und Kindertagespflegestellen über das richtige Vorgehen im einzelnen Fall informiert. Bayerns Familienministerin Carolina Trautner erklärt: „Gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium tun wir alles, was derzeit nötig ist, um die Kinder und das Personal in den Einrichtungen der Jugendhilfe und insbesondere in den Kitas zu schützen. Wir haben daher ganz aktuell nochmals Hinweise für den Fall herausgegeben, dass bei einem Kind Krankheitssymptome auftreten, die auf das neue Coronavirus schließen lassen. Wichtig ist jetzt ein besonnener Umgang.“

Das Risiko für die Bevölkerung in Bayern, sich mit dem neuen Coronavirus zu infizieren, wird vom Robert Koch-Institut (RKI) derzeit als gering bis mäßig erachtet. Es ist wichtig zu wissen, dass wir uns gegenwärtig in der Grippe- und Erkältungssaison befinden. Das heißt, dass als Ursache von Erkältungssymptomen bei Kindern die gängigen Erkältungskrankheiten oder eine Virusgrippe am wahrscheinlichsten sind. Grundsätzlich sollten Eltern ihre Kinder, wenn sie an Symptomen einer Infektionskrankheit leiden, wie zum Beispiel Schnupfen oder Husten, nicht in eine Gemeinschaftseinrichtung für Kinder und Jugendliche schicken. Das Kind sollte die Einrichtung erst wieder besuchen, wenn es ganz gesund ist. Kinder, die einschlägige Krankheitssymptome zeigen und sich zuletzt in den bekannten Verbreitungsgebieten aufgehalten haben, dürfen die Kita nicht mehr besuchen. In diesen Fällen muss umgehend telefonisch Kontakt mit dem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 aufgenommen werden. Der Hausarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht mit ihnen das weitere Vorgehen.

Natürlich gilt dies entsprechend auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen. Der Betrieb der Kitas läuft mit den ohnehin üblichen und allseits bekannten Hygienemaßnahmen uneingeschränkt weiter. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat für Fragen eine Hotline eingerichtet, an die sich besorgte Eltern und Kita-Personal wenden können. Diese ist unter der Telefonnummer 09131/ 6808-5101 erreichbar. Hintergrundinformationen für Kindertageseinrichtungen und weiterführende Links zu Informationen der Gesundheitsbehörden gibt es im Internet unter www.stmas.bayern.de.


0 Kommentare