08.02.2020, 10:04 Uhr

Museum der Bayerischen Geschichte Landesausstellung „Hundert Schätze aus tausend Jahren“ lockte bereits 100.000 Besucherinnen und Besucher

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Am Freitagmittag, 7. Februar, haben Dr. Richard Loibl,

REGENSBURG. Die Freude von Seiten der Ausstellungsmacher ist groß, schließlich zählt das Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg mit Stichtag 7. Februar nun insgesamt 415.000 Besucher seit dessen Eröffnung im Juni 2019.

Die 100.000. Besucherin kommt aus Wenzenbach: Veronika Haimerl aus Wenzenbach im Landkreis Regensburg konnte es kaum fassen, als die Glückwünsche und eine Geschenketüte überreicht wurden. Zusammen mit Ehemann Ludwig war sie zum zweiten Mal innerhalb von nur einer Woche ins Haus der Bayerischen Geschichte gekommen. Den Freitag hat sich das Ehepaar für Ausflüge reserviert. Der erste Besuch der Landes- und Dauerausstellung in der vergangenen Woche hat Familie Haimerl dazu animiert im Rahmen eines zweiten Besuches Eindrücke und neue Erkenntnisse noch einmal zu vertiefen. Besonders hat es Veronika Haimerl auch der Löwe im Foyer angetan, der Kindheitserinnerungen an Besuche auf dem Oktoberfest in München weckt.

Der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, übermittelte seine Glückwünsche: „Die aktuelle Landesausstellung bietet einen ganz besonderen Streifzug durch vergangene Jahrhunderte und zeigt den großen Facettenreichtum unseres Freistaats. ‚Hundert Schätze aus tausend Jahren‘ wirft Schlaglichter auf unsere Geschichte und verschafft den Besucherinnen und Besuchern spannende und unterhaltsame, aber auch bedrückende und rätselhafte Eindrücke unserer Vergangenheit. Veronika Haimerl und ihrem Mann wünsche ich kurzweilige Stunden und bleibende Erinnerungen! Der große Zuspruch gibt dem Konzept der Ausstellung recht: Sie wird gestaltet von kreativen und historisch versierten Menschen, zeigt Menschen quer durch alle Gesellschaftsschichten und ist gedacht für Menschen jeden Alters, aus Bayern und der Welt. So bekommt unsere Geschichte ein Gesicht und wird lebendig!“

Die Bayerische Landesausstellung „Hundert Schätze aus tausend Jahren“ ist auf der Sonderausstellungsfläche im Erdgeschoss zu sehen und führt die Gäste zurück in die Zeit von ca. 600 bis 1800. Der Bogen reicht von goldglänzenden Schätzen und einmaligen Kunstwerken bis hin zum

Alltagsobjekt, das vieles über die damalige Lebenswirklichkeit aussagt. Für Direktor Dr. Richard Loibl ist die Landesausstellung eine einzigartige

Ergänzung: „Nur noch vier Wochen bzw. 26 Tage besteht die Gelegenheit in Regensburg die gesamte bayerische Geschichte von ihren Anfängen bis heute zu erleben. Die Landesausstellung taucht mit herausragenden Exponaten aus ganz Europa in die Zeit vor unserer Dauerausstellung ein, in der wir die jüngere Geschichte Bayerns erzählen und mit dem Werden des Königreichs Bayern zu Beginn des 19. Jahrhunderts starten. Am 8. März ist leider Schluss, dann müssen die vielen Leihgaben der Landesausstellung wieder zurück an ihre Heimatorte.“

Kulturreferent Wolfgang Dersch freut sich, dass in Regensburg nach „Ludwig der Bayer. Wir sind Kaiser“ im Jahr 2014 und „Bavaria, Germania, Europa“ im Jahr 2000 bereits zum dritten Mal eine Bayerische Landesausstellung präsentiert wird: "Ich freue mich außerordentlich, dass diese Landesausstellung hier in Regensburg einen so hohen Zuspruch findet. Jetzt wünsche ich dem Haus der Bayerischen Geschichte, dass bis zum Ende des Jahres der 1.000.000 Besucher im Museum gefeiert werden kann."

Endspurt: Landesausstellung nur noch bis 8. März 2020 zu sehen Während der Laufzeit der Bayerischen Landesausstellung gilt die günstige Kombikarte, die zum Eintritt in die Dauer- und Sonderausstellung berechtigt für zehn, ermäßigt für acht Euro. Eingelöst werden kann sie an unterschiedlichen Tagen. Für den Besuch der Dauerausstellung „Wie Bayern Freistaat wurde und was ihn so besonders macht“ behält die Kombikarte bis 30. Dezember 2020 ihre Gültigkeit.


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