09.01.2020, 19:52 Uhr

Tierisch Die Panda-Jungs im Zoo Berlin erkunden ihre Umgebung

(Foto: Zoo Berlin)(Foto: Zoo Berlin)

Auf tapsigen Pranken klettert „Meng Yuan“ über die Holzplanken, mit leise schnüffelnder Schnauze wird jeder Zwischenraum und jedes Astloch ausgiebig erkundet. Sogar seinen Bruder nutzt der kleine Panda schließlich etwas ungelenk als Klettergerüst.

BERLIN „Meng Xiang“ hat derweil seinen Kopf auf die Tatze gelegt und seine Augen für ein kleines Schläfchen geschlossen. Vom Klettermanöver seines Bruders lässt sich der junge Bär nicht stören. Etwas über vier Monate nach ihrer Geburt findet der Panda-Nachwuchs nun allmählich den „Vorwärtsgang“ und erkundet die hölzerne Liegeplattform.

Achtung! Hier kommen die Pandas! Na gut – noch wanken die Schritte etwas und nach ein paar Minuten aufregender Erkundungstour brauchen die beiden erstmal ein erholsames Schläfchen. Doch ab jetzt geht es in großen Schritten voran: „Die Panda-Zwillinge haben sich in den vergangenen Wochen rasant entwickelt. Und sie werden von Tag zu Tag neugieriger und auch geschickter. Der Zweitgeborene ‚Meng Yuan‘ ist momentan der aktivere der beiden“, erklärt Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. Sobald die kleinen Pandas mobil genug sind, um ihrer Panda-Mama sicher zu folgen, werden sie den ersten Ausflug vor den Augen der Besucher wagen. Dies wird voraussichtlich Ende Januar oder Anfang Februar soweit sein.

Mittlerweile bringen „Meng Xiang“ und „Meng Yuan“ 8.500 Gramm bzw. 8.804 Gramm auf die Waage. Nachdem der Nachwuchs Ende August 2019 blind und nur spärlich beharrt zur Welt kam, hat sich das Seh- und Hörvermögen in den vergangenen Wochen weiterentwickelt. Feste Nahrung steht noch nicht auf dem Speiseplan, erst im Alter von rund sechs bis acht Monaten kommen junge Pandas auf den Geschmack frischer Bambusstangen.


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