19.12.2019, 21:15 Uhr

Jede Menge zu tun Vor Weihnachten geht’s im Regensburger Paketzentrum rund

(Foto: Razvan Chisu, nullplus/123rf.com)(Foto: Razvan Chisu, nullplus/123rf.com)

Es klingt absurd, aber Weihnachten beginnt im Paketzentrum (PZ) Regensburg dann, wenn in Bayern die Schüler in die Sommerferien gehen: im Juli. Die Sendungsmengen beginnen ab dem Spätsommer bereits langsam zu steigen, und damit das Weihnachtsgeschäft, im Postjargon „Starkverkehr“, rund läuft, muss spätestens jetzt mit den konkreten Planungen begonnen werden.

REGENSBURG Weihnachten ist im Postverkehr die mit Abstand intensivste Zeit des Jahres, die Paketmengen wachsen in den Wochen vor dem Fest um mehr als das Doppelte – Tendenz steigend. Schuld ist natürlich das Internet: Rund um die Adventszeit wurden zwar schon früher deutlich mehr Pakete verschickt, doch durch den Onlinehandel nehmen die Mengen an Paketen und Päckchen, die im PZ bearbeitet werden, weiter stetig zu.

Wichtige Termine für die Weihnachtspost

Damit Pakete und Päckchen rechtzeitig zum Weihnachtsfest ankommen, müssen sie rechtzeitig aufgegeben werden. Sendungen innerhalb Deutschlands sollten bis zum 20. Dezember in der Postfiliale oder im DHL Paketshop abgegeben werden, in ausgewählten Postbank-Filialen auch noch bis zum 21. Dezember, 10 Uhr, damit sie spätestens am 24. Dezember ankommen. Mit den Sendungsmengen wächst in Regensburg die Belegschaft: Sie wird um Aushilfskräfte verstärkt, die zum Großteil schon im Herbst angeworben wurden. Viele der Aushilfen sind seit Jahren mit dabei, manche sind Studenten, die sich auch in den Semesterferien ab und zu etwas dazu verdienen, andere helfen dieses Jahr zum ersten Mal bei der Deutschen Post aus. Natürlich werden alle nach Tarifvertrag bezahlt.

Geschenke sicher verpackt

Damit Weihnachtsgeschenke heil ans Ziel kommen, sollten sie gut verpackt. Mit ein paar Tricks ist das kein Problem: Ein Karton ist ideal, wenn er groß genug ist für ausreichend Polsterung, aber nicht so groß, dass sich Hohlräume bilden können, an denen sich der Karton eindrücken lässt. Wenn mehrere Gegenstände verpackt werden, sollten sie jeweils einzeln gepolstert werden und sich nicht berühren, damit nichts zu Bruch geht. Schweres sollte im Karton unten liegen, Leichtes oben. Zum Polstern eignet sich je nach Gewicht Luftpolsterfolie oder für schwere Sendungen geknautschtes Kraftpapier. Zum Schluss sollte der Karton gut mit breitem Klebeband verschlossen werden.

In den letzten Tagen vor Weihnachten, in denen die Mengen ihren Höhepunkt erreichen, werden bundesweit täglich mehr als elf Millionen Paketsendungen unterwegs sein. Das Team im PZ Regensburg m ist auch auf diese letzte, intensivste Phase gut vorbereitet. Für alle Eventualitäten gibt es entsprechende Notfallpläne: So wird etwa das Team der Techniker während der kritischen Phase personell verstärkt, damit jederzeit auf Abruf jemand zur Stelle ist, falls es ein Problem in der Sortieranlage gibt. Der einzige echte Unsicherheitsfaktor bleibt das Wetter: Ein plötzlicher massiver Wintereinbruch kann die sonst so effizienten Abläufe im Paketzentrum erheblich stören und zu Verzögerungen führen. Auch wenn dieses Risiko gering ist, gehen Kunden auf Nummer Sicher, wenn sie ihre Geschenke nicht erst wenige Tage vor dem Fest bestellen oder verschicken.

So vermeidet man Wartezeiten beim Paketversand

Vor Weihnachten ist auch in den Postfilialen mehr los als sonst. Um Wartezeiten zu vermeiden, lohnt sich eine Filialsuche auf www.postfinder.de: Vielleicht gibt es ja eine andere Postfiliale in der Nähe, in der weniger Andrang herrscht? Auch die DHL Paketshops sind oft eine interessante Alternative. Dort werden Pakete angenommen und Briefmarken verkauft. Im Postfinder sind außerdem die Standorte der DHL Packstation zu finden, in der Pakete rund um die Uhr abgeholt und aufgegeben werden können.

Obwohl die Starkverkehrszeit fordernd ist, herrscht im Paketzentrum in den Wochen vor Heiligabend keine Hektik. Die Atmosphäre ist konzentriert, die Stimmung gut und sogar festlich. Mitarbeiter berichten, dass das Gemeinschaftsgefühl in dieser Zeit besonders ausgeprägt ist, weil alle an einem Strang ziehen, um den Berg an Paketen zuverlässig zu bewältigen.

Wenn am 24. Dezember die letzten Pakete das PZ verlassen haben und in die Zustellung gehen, bricht auch für die Belegschaft mit dem Heiligabend eine Verschnaufpause an. Lange währt die allerdings nicht: Direkt nach Weihnachten bleiben die Sendungsmengen zunächst hoch, Geldgeschenke und Gutscheine werden zum Bestellen genutzt und ungeliebte Geschenke werden umgetauscht. Erst im Februar gehen die Mengen wieder zurück, dann beginnt für die Mitarbeiter im Paketzentrum Regensburg eine ruhigere Zeit.


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