15.12.2019, 11:59 Uhr

Trotz Motorschaden Hilfstransport triff noch vor Weihnachten in Rumänien ein

(Foto: Wilfried Schmidt)(Foto: Wilfried Schmidt)

Die Feuerwehrdirekthilfe Regensburg brachte die letzten Hilfsgüter in diesem Jahr von der Sammelstation in Neutraubling nach Satu Mare, Rumänien, auf den Weg.

NEUTRAUBLING Aufgrund eines Motorschadens in Ungarn konnten die beiden Fahrer von der Caritas in Satu Mare erst mit einer Woche Verspätung am Freitag, 13. Dezember, in Neutraubling eintreffen. Obwohl die Ankunft erst am Mittwoch bekannt wurde, ist es dem Organisationstalent von Anton Gaschler zu verdanken, dass Stockschützen des TSV Wacker 50 Neutraubling und ein weiterer Helfer rechtzeitig zum Eintreffen des Lkws zur Verladung bereitstanden. Die agile Truppe, alle zwischen 65 und 74 Jahren, konnten die Hilfsgüter in bewährter Weise zügig auf den Lkw verladen. Noch am gleichen Tag ging der Transport auf die circa 13-stündige Heimfahrt. Die Verteilung an Waisen, Kinder und arme Menschen in Rumänien übernimmt die örtliche Caritas.

Die Not in Rumänien ist immer noch ungebrochen groß. Umso mehr freut es die Helfer, dass sie in diesem Jahr bereits den siebten Transport auf die Reise schicken konnten. Der Dank gebührt allen Spenderinnen und Spendern für die vielen Sachspenden, die in diesem Jahr besonders großzügig ausgefallen waren. Dringend benötigt, aber leider rückläufig, sind weiterhin Lebensmittelspenden, vor allem Grundnahrungsmittel sowie auch Geldspenden. Mit dem Spendengeld kauft die Feuerwehrdirekthilfe fehlende Produkte bei uns im Ort ein und gibt diese dann ebenfalls auf die Reise. Selbstverständlich geht das Engagement auch im nächsten Jahr weiter!

Bis zum nächsten Transport wird wieder fleißig gesammelt. Wer gut Erhaltenes (Kleidung, Schuhe, Spielsachen, Schulbedarf etc.) auch außerhalb von Sammelaktionen abgeben möchten, kann sich bei AntonGaschler unter der Telefonnummer 0151/ 57550384 an.


0 Kommentare