15.09.2019, 09:22 Uhr

Ganz die Mama Es wird viel gekuschelt – Panda-Nachwuchs im Zoo Berlin entwickelt sich prächtig


Mit pelzigen schwarzen Ohren, charakteristischen Augenringen und wohlgenährtem Bauch sehen im Berliner Zoo die kleinen Pandas im Alter von zwei Wochen langsam nach richtigen Pandas aus.

BERLIN Während das eine Jungtier den schweren Kopf quietschend auf der Suche nach Mamas Zitze hebt, hat das zweite Jungtier im Inkubator im tiefen Schlaf alle Viere von sich gestreckt. Neben schwarzen Puschelohren und dunklen Ringen um die Augen ist seit Kurzem auch an den Schultern der rosa schimmernden Baby-Pandas ein dunkler Gürtel zu erkennen. „Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung der beiden Mini-Pandas. Wie man an der allmählichen Schwarz-Weiß-Färbung der Zwillinge sieht, kommen sie – nun auch optisch – ganz nach Mama“, erklärt Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. Warum Große Pandas in diesem charakteristischen Muster gefärbt sind, gibt seit jeher Rätsel auf. Ob der schwarz-weiße Pelz zur Tarnung, Wärmeregulation oder Kommunikation mit Artgenossen von Vorteil ist, konnten Wissenschaftler nie vollständig klären.

Noch unterstützt das Panda-Team „Meng Meng“ bei der Aufzucht rund um die Uhr. Das Geburtsgewicht haben die beiden mittlerweile mehr als verdoppelt: Aktuell bringen sie 431 Gramm bzw. 343 Gramm auf die Waage. Neben der Gewichtskontrolle messen sie die Körpertemperatur der Panda-Babys und unterstützen deren Verdauung mit regelmäßigen Bauchmassagen. Derzeit trinken die beiden – im Wechsel eins nach dem anderen – so ausgiebig bei ihrer Panda-Mama, sodass das Fläschchen aktuell gar nicht zum Einsatz kommt.


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