12.09.2019, 22:16 Uhr

Im Zoo Berlin Panda-Mama „Meng Meng“ kuschelt rührend mit Nachwuchs

(Foto: Werner Kranwetvogel/Zoo Berlin)(Foto: Werner Kranwetvogel/Zoo Berlin)

Draußen kündigt sich langsam der frische Herbst an, drinnen wird so viel gekuschelt, dass garantiert niemand friert! Immer tiefer vergräbt sich der noch fast nackte Panda-Nachwuchs in dem dichten Fell von Mama „Meng Meng“ (6) – perfekt für ein Nickerchen. Und kommt nach dem Schläfchen der kleine Hunger, ist die Milchbar nicht weit. Zufrieden grunzt der junge Pandabär!

BERLIN Manche nennen es eintönig, andere Luxus: Der Tagesablauf der Panda-Zwillinge im Zoo Berlin gestaltet sich bisher noch nicht sehr vielseitig. Neben Trinken und Schlafen, steht hauptsächlich Kuscheln auf dem Programm. Dazu lädt das dichte Fell von Mutter „Meng Meng“ aber auch förmlich ein. Behutsam stützt sie mit ihrer Tatze den noch unbeholfenen Nachwuchs. „Auch, wenn ich in meiner Tätigkeit als Tierarzt schon viele Tiergeburten und -Aufzuchten miterleben durfte, fasziniert mich die Mutter-Kind-Beziehung bei Bären immer wieder aufs Neue“, berichtet Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. „Die wuchtigsten Großbären werden bei ihrem Nachwuchs zu liebevollen, einfühlsamen Müttern. Das zeigt unsere „Meng Meng“ derzeit in Perfektion.“

Seit der Erstuntersuchung sind die beiden Panda-Zwillinge immer in einem Rhythmus von etwa zwei bis drei Stunden abwechselnd bei Mutter „Meng Meng“. So können beide Jungtiere des seltenen Nachwuchses überleben. Große Pandas haben in der Regel nur die Energie, um ein Jungtier von Anfang an aufzuziehen. Dank des guten Trainings vorab und ein wenig Honig, lässt „Meng Meng“ den Tausch der Jungtiere problemlos zu. Mittlerweile ist auch der Appetit der Pandabärin zurückgekehrt und sie erfreut sich wieder an frischem Bambus und ihren geliebten Panda-Keksen.


0 Kommentare