17.07.2019, 14:13 Uhr

Für das Rettungsschiff „Alan Kurdi“ Nach Konzert in Regensburg – Band „Revolverheld“ spendet für „Sea-Eye“-Mission

(Foto: Ursula Hildebrand)(Foto: Ursula Hildebrand)

In weniger als einer Woche soll das unter deutsche Flagge fahrende Rettungsschiff „Alan Kurdi“ der Regensburger Seenotretter „Sea-Eye“ aus dem Hafen von Palma de Mallorca für insgesamt drei Wochen in die Libysche Such- und Rettungszone (SAR-Zone) zurückkehren.

REGENSBURG Dort hatte die Crew der „Alan Kurdi“ zuletzt 109 Menschen vor dem Ertrinken gerettet. Die „Alan Kurdi“ ist derzeit das einzige zivile Rettungsschiff, dass in der Libyschen SAR Zone operiert, ohne von den Behörden festgehalten zu werden.

Die erste Woche dieser Mission wird nun von der Hamburger Band „Revolverheld“ finanziert, die kürzlich bei den Schlossfestspielen in Regensburg öffentlich für die Seenotrettung eintrat. „Wir freuen uns über dieses lautstarke Commitment. Wir werden die Mission mit der finanziellen Hilfe von ,Revolverheld‘ jetzt sicher starten können und treffen nun letzte Vorbereitungen für die fünfte Mission der „Alan Kurdi“. Ein herzliches Danke aus Regensburg an Revolverheld“, sagt Gorden Isler, Sprecher von „Sea-Eye“. „Revolverheld“ sind seit 2015 aktive Unterstützer der zivilen Seenotrettung.

„Der Betrieb eines Schiffes unter deutscher Flagge ist finanziell sehr aufwändig. Die „Alan Kurdi“ wird von „Sea-Eye“ ausschließlich durch Spenden finanziert.


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