01.05.2019, 12:35 Uhr

Eröffnung Biersorten aus ganz Bayern im neuen Museum der Bayerischen Geschichte

So wird das neue Wirtshaus im Museum der Bayerischen Geschichte aussehen (Foto: wörner traxler richter)So wird das neue Wirtshaus im Museum der Bayerischen Geschichte aussehen (Foto: wörner traxler richter)

Biersorten aus allen Teilen Bayerns soll es ab 21. Mai im neuen Wirtshaus des Museums der Bayerischen Geschichte geben. Allerdings: Regensburg ist nur indirekt vertreten.

REGENSBURG Die Eröffnung steht unmittelbar bevor: Das Wirtshaus im Museum der Bayerischen Geschichte eröffnet Tage vor der offiziellen Eröffnung des neuen Museums seine Pforten. Am Dienstag, 21. Mai, können Besucher das Wirtshaus bereits bestaunen. Die Optik ist eher rustikal.

Betrieben wird die neue Gastronomie, die nicht nur mit einem interessanten Inneren, sondern auch mit einer prächtigen Freisitzanlage an der Donau locken soll, von altbekannten Regensburger Gastronomen. Das Haus der Bayerischen Geschichte entschied sich dafür, die Wirte des Weltenburger am Dom sowie des Herzogssaals am Dom mit der Aufgabe zu betrauen, die Gastronomie im neuen Museum zu führen.

Passend ist das allemal: Denn mit der Biermarke Weltenburger führt man die älteste Klosterbrauerei der Welt auf seiner Karte. Und genau das möchten die Macher des Museums offenbar auch erreichen: Die bayerische Biervielfalt soll sich natürlich auch in der Gastronomie ausdrücken. Ein fahler Beigeschmack bleibt dafür für die Regensburger: Denn auch wenn Weltenburger unter der Ägide der Regensburger Brauerei Bischofshof produziert wird, ist es eben kein original Regensburger Bier. Kneitinger und Spital bleiben außen vor. Dafür begrüßt die Besucher auch gleich der Löwenbräu-Löwe vom Oktoberfest im Foyer des neuen Museums – nun, auch das muss man als waschechter Regensburger Bier-Liebhaber erst einmal verkraften. Aber es hilft nichts: Schließlich rückten die Münchner 1810 in der einst freien Reichsstatt ein, nicht ohne auch noch ein paar der wertvollsten Schätze aus Regensburg zu rauben. Da das neue Museum aber die Geschichte nach 1810 beleuchten soll, bleiben wertvollste Stücke wie etwa das legendäre Giselakreuz aus dem Kloster Niedermünster wohl für immer in der Landeshauptstadt.

Zurück zum Museums-Wirtshaus: Mit Schneider Weisse ist ein echtes Original-Bier aus Niederbayern, genauer gesagt aus Kelheim, im neuen Gasthaus vertreten. Das Zirndorfer Kellerbier soll Mittelfranken repräsentieren, das Weihenstephaner Hefeweißbier Oberbayern. Und natürlich wird auch das Staatliche Hofbräuhaus München vertreten sein. Die König Ludwig Schlossbrauerei Kaltenberg bringt das König-Ludwig-Dunkle auf die Speisekarte und damit einen Hauch von Neuschwanstein, die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit Bayerns und vielleicht sogar ganz Deutschlands auf der Welt. Die Oberpfalz ist übrigens mit dem Winkler Kupfer Spezial vertreten.