21.03.2019, 09:08 Uhr

Auf den Namen „Penny“ getauft Zwei Kölner Polizistinnen retten Babyfuchs von der Autobahn


Am Mittwochmorgen, 20. März, haben zwei Kölner Polizistinnen in einem Grünstreifen der Bundesautobahn A560 einen wenige Tage alten Fuchswelpen gefunden. Von den Eltern des Säuglings fehlte jede Spur. Daher wickelten die Beamtinnen das schwarze Wollknäuel in eine Decke und brachten es in die Wildtierstation Retscheider Hof in Bad Honnef. Der kleine Fuchs wird dort aufgepäppelt und soll später ausgewildert werden.

KÖLN Gegen 11 Uhr nahmen die Beamtinnen in Höhe der Anschlussstelle Hennef-Ost einen Verkehrsunfall auf, als sie das hilflose Tier neben der Fahrbahn im Gras entdeckten. Im Streifenwagen gab die unterkühlte und geschwächte Füchsin ein herzergreifendes Fiepen von sich. In ihrem neuen Gehege kuschelt sich die kleine Wildhündin derzeit warm und bekommt ein Milchfläschchen. Die Polizistinnen freuten sich über die schöne Tradition der Wildtierstation, der zufolge die „Finder“ auch gleichzeitig als Namensgeber fungieren dürfen. Sie tauften die junge Rotfuchsdame auf den Namen „Penny“.


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