09.03.2019, 21:52 Uhr

Zöllner wurden fündig 24 Kilo Kokain mit einem Schwarzmarktwert von etwa 1,8 Millionen Euro in Skateboardrollen versteckt

(Foto: Zollfahndungsamt Dresden)(Foto: Zollfahndungsamt Dresden)

Zöllner entdeckten insgesamt 24 Kilogramm Kokain mit einem Schwarzmarktwert von etwa 1,8 Millionen Euro in Kunststoffrollen für Skateboards.

DRESDEN Beamte der Hauptzollämter Leipzig und Frankfurt am Main kontrollierten bereits Ende Dezember 2018 drei Paketsendungen mit Kunststoffrollen sowie Zubehör für Skateboards. Die Sendungen kamen aus Argentinien und waren alle für den gleichen Empfänger in Spanien bestimmt.

Aufgrund der auffälligen Röntgenbilder von 200 der etwa 500 Rollen wurden diese stichprobenweise angebohrt. Dabei kam ein weißes Pulver zum Vorschein, was zur anschließenden kompletten Öffnung der Rollen führte. Die Beamten lagen goldrichtig, denn unter dem schwarzen Kautschukmantel der Rollen befanden sich durchsichtige und mit Kokain gefüllte Plastikhüllen. Wie sich herausstellte, waren insgesamt 24 Kilogramm Kokain in den Rollen versteckt.

Um den Empfänger in Spanien dingfest zu machen, wurden zwei der Pakete von Beamten des Zollfahndungsamts Dresden persönlich nach Spanien gebracht und den dortigen Behörden übergeben. Aufgrund dieser so genannten „Kontrollierten Lieferung“ konnte der Empfänger aller drei Pakete von den spanischen Behörden festgenommen werden.

Das dritte Paket wurde getarnt als Retouren-Sendung und ebenfalls als „Kontrollierte Lieferung“ zurück nach Argentinien verbracht. Der argentinischen Bundespolizei gelang es so, die Versender der drei Pakete zu identifizieren, vier Tatverdächtige festzunehmen sowie die Werkstatthalle, in welcher die Rollen befüllt worden sind, ausfindig zu machen.


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