03.02.2019, 12:45 Uhr

Sven-Simon-Preis Thüringer Fotograf Alexander Hassenstein schoss das „Sportfoto des Jahres 2018“

Siegerfoto Sven-Simon-Preis 2018: „Olympischer Goldflug“. (Foto: Alexander Hassenstein)Siegerfoto Sven-Simon-Preis 2018: „Olympischer Goldflug“. (Foto: Alexander Hassenstein)

„Sportfoto des Jahres 2018“ – die Aufnahme eines Nordischen Kombinierers, der in die Abendsonne bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang springt, überzeugt Jury.

DEUTSCHLAND Der Thüringer Fotograf Alexander Hassenstein (48) hat den Sven-Simon-Preis der „Welt am Snntag, für das „Sportfoto des Jahres 2018“ gewonnen. Sein Bild eines Nordischen Kombinierers, der von der Skisprungschanze in Pyeongchang in die Abendsonne hineinspringt, hat die hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Axel Sven Springer und mit Sportgrößen wie Katarina Witt, Dirk Nowitzki oder Franz Beckenbauer am meisten begeistert. Es gewann knapp vor einem Eishockey-Bild des Zweitplatzierten Sascha Fromm, das ebenfalls während der Olympischen Winterspiele in Südkorea entstand. Auf den dritten Platz kam Lars Baron mit einem Foto von der Fußball-WM in Russland.

Alexander Hassenstein von der Agentur Getty Images fotografiert seit 30 Jahren. Seine Leidenschaft zeichnet ihn aus. „Ich habe einen Traumjob, ich liebe das, was ich mache“, sagt Hassenstein. „Mich fasziniert die Schönheit des Sports. Ich war so oft dabei, wie Medaillen vergeben wurden. Jetzt kann ich das Gefühl nachvollziehen, ganz oben zu stehen“, sagt der Preisträger.

Stefan Frommann, Sportchef der „Welt am Sonntag“, sagt: „Das Besondere am Sven-Simon-Preis ist: Es entscheiden genau die Menschen, die von unseren Preisträgern jahrelang begleitet und fotografiert werden: die besten Sportler.“

Der Sven-Simon-Preis ist mit 10.000 Euro der höchstdotierte Sportfotopreis Deutschlands und wird jährlich zum Gedenken an Axel Springer jr., den ältesten Sohn des Verlegers Axel Springer, verliehen. Er war unter dem Pseudonym Sven Simon professioneller Fotograf, gewann viele renommierte Preise und errang internationale Anerkennung. Im Januar 1980 verstarb der ehemalige Chefredakteur der „Welt am Sonntag“ im Alter von 38 Jahren. Um sein Andenken zu wahren, stiftete die „Welt am Sonntag“ den Sven-Simon-Preis, der seit 1999 für die besten Sportfotos des Jahres vergeben wird.

Am 25. Februar eröffnet in der Berliner Axel-Springer-Passage die Ausstellung zum Sven-Simon-Preis. Es werden alle seit 1999 prämierten Bilder gezeigt. Der Eintritt ist frei.


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