23.01.2019, 07:29 Uhr

Heftig Video zeigt brutale Schlägerei in Billig-Fluglinie – Kapitän muss landen!

Schlägerei über den Wolken. (Foto: Facebook)Schlägerei über den Wolken. (Foto: Facebook)

Viele Menschen haben ohnehin Flugangst, auch wenn alles glatt läuft. Doch was Passagiere der Billig-Airline Scoot über den Wolken erlebten, war der reine Horror!

AUSTRALIEN Viele Menschen haben Angst vor dem Fliegen. Sie bekommen weiche Knie, wenn das Flugzeug abhebt, schlucken vielleicht sogar Tabletten, um einen Flug zu überstehen. Vor allem Langstreckenflüge über den Ozean sind für viele Menschen einfach der Horror.

Und auch das Bordpersonal ist einiges gewohnt: Gäste, die sich nicht so benehmen, wie man es schlicht schon in einem Restaurant tun sollte, wo man andere nicht stört. Aber das, was die Crew und die Passagiere eines Flugs der Billig-Airline Scoot über den Wolken erlebten, das schlägt dem Fass den Boden aus.

Dem Bericht zufolge war das Flugzeug gerade auf dem Weg von Australien nach Singapur. Zunächst war alles ruhig an Bord. Doch offenbar nutzte ein Passagier das freizügige Angebot, das es auf vielen Flügen gibt: Er bediente sich recht rege am Angebot alkoholischer Getränke, die im von der Crew angeboten wurden. Die Folge: Er geriet mit einem Sitznachbarn in Streit. Die Lage eskalierte.

„Der Angreifer hat gleich nach dem Start damit angefangen, viel Alkohol zu trinken“, sagte ein Passagier dem australischen Sender ABC. Nach nur zwanzig Minuten sei der Mann aggressiv geworden. Doch erst nach zwei Stunden Flug kam es zum Angriff auf den Sitznachbarn.

Davon gibt es ein Video, und es ist schlicht erschütternd. Es zeigt, wie ein Mann dabei ist, auf einen anderen einzuprügeln. Er packt ihn von hinten, versucht, ihn aus der Sitzreihe herauszuziehen. Es kommt zu Tumulten in der Flugkabine.

Dem Kapitän blieb laut Berichten nichts anderes übrig, als umzukehren und in Sidney wieder zu landen. Für die Passagiere, viele von ihnen Urlaubsgäste, begann also die schönste Zeit des Jahres mit einer Szene, die man am liebsten vergessen würde. Der Angreifer wurde übrigens in Sydney festgenommen. Er kann sich auf strafrechtliche, aber wahrscheinlich auch zivilrechtliche Forderungen einstellen.