06.12.2018, 07:58 Uhr

Airforce Piloten malen wieder Penisse in den Himmel – Suspendierung aufgehoben!

Penis-Bild im Himmel. (Foto: Air Navy Radar Box)Penis-Bild im Himmel. (Foto: Air Navy Radar Box)

In den USA nehmen Fälle deutlich zu, in denen Piloten von teuren Jets mit ihren Kondensstreifen Penisse in den Himmel malen. Wie die Marine Corps Times berichtet, kam es im Oktober erneut zu einem solchen Vorfall. Erwischt wurden die Piloten von einem Tracker, mit dem man den Flug der Jets im Internet nachvollziehen kann. Das Bild zeigte eine Fluglinie in Form eines Penisses mit Hoden.

USA Jeder kennt den Film Topgun, den Kinohit, in dem Tom Cruise seiner Ausbilderin als Kampfjet-Pilot den Kopf verdreht. Der Hollywood-Streifen vermittelt das Gefühl, dass es nichts leichteres und begehrenswerteres gibt auf der Welt, als einen Hundert-Millionen-Dollar teuren Jet zu fliegen. Die Vorstellung, dass Jet-Fliegen auch ziemlich stressig ist und die Piloten in einem extrem harten Auswahlverfahren ausgewählt werden, brachte dann wohl doch einige Jugendträume auf den Boden der Tatsachen zurück.

Einigen Spaß erlauben sich indes immer wieder US-Piloten, die eigenartige Zeichen an den Himmel „malen“. Dabei hilft ihnen der Kondensstreifen ihres Jets.

Bereits im Oktober flogen zwei Jet-Piloten über einen See in Kalifornien. Auf der Air Navy Radar Box, aber sicher auch vom Boden aus, erkannte man plötzlich eine Art Kritzelei im Himmel: Die Jet-Piloten sind eine Strecke in Form eines Penisses geflogen. Aufgeflogen ist das, weil der Twitter-Account Aircroft Spots das Bild der Flugspur veröffentlicht hatte. Die beiden Piloten wurden übrigens zunächst vom Dienst suspendiert, durften jetzt aber wieder in iren Jet. Sie werden sich künftig wohl genau überlegen, wie sie fliegen und welche Spuren sie hinterlassen.

Der Fall war nicht der erste: Bereits im Vorjahr kam es zu einem solchen Zwischenfall, der auch Konsequenzen für die Flugpiloten hatte. So berichtete das Wochenblatt damals:

Über den Wolken muss wohl nicht nur die Freiheit grenzenlos sein, sondern auch die Phantasie: Einem F18-Piloten der US-Navy ist die Flughöhe jetzt offenbar zu Kopf gestiegen. Mit dem Kondensstreifen seines Flugzeuges zeichnete der Mann einen riesengroßen Phallus in den Himmel – seither kursieren Bilder des Genitals im Himmel in den Sozialen Medien.

Diesen Penis zeichnete ein F18-Pilot in den Himmel. Foto: Instagram/Screenshot/rred69 (Foto: Instagram/Screenshot/rred69 )

Zahlreiche Bewohner der Stadt Okanogan waren offenbar entsetzt oder amüsiert von dem, was sie da am Himmel sahen: Über der Stadt im Bundesstaat Washington, nicht zu verwechseln mit der Bundeshauptstadt und dem dazugehörigen District Washington, prangte ein überdimensioniertes Genital.

Seine Runden gezogen hat der Mann mit einem Kampfflugzeug, einer F18, er untersteht der US-Navy. Er rechtfertigte seine Aktion laut Medienberichten damit, dass er ja schließlich im Cockpit gesessen sei – Cock ist das umgangssprachliche englische Wort für Penis. Die US-Marine war offenbar von dem zweifelhaften Kunstwerk so peinlich berührt, dass man sich zu einer Stellungnahme bemüßigt sah: „Die Marine entschuldigt sich für dieses verantwortungslose und unreife Verhalten des Piloten“, sagte eine Sprecherin zu US-Medien.

Besonders pikant: Amerika wird seit der Affäre um den Film-Produzenten Harvey Weinstein gerade erschüttert von Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs, auch die US-Marine kämpft mit Vorgängen in den eigenen Reihen, die Zweifel aufkommen lassen bezüglich der Integrität mancher Marines. Die zweiköpfige Mannschaft des Flugzeugs, das den Penis in den Himmel gezeichnet hatte, ist zwischenzeitlich vom Fliegen ausgeschlossen. Zudem wurde laut Sprecherin eine Untersuchung eingeleitet. Wann die Besatzung wieder fliegen darf, ist ungewiss. US-Medien reagierten pikiert auf den Penis im Himmel, während zahlreiche US-Amerikaner den Vorfall nicht allzu ernst nehmen. „Ich habe ziemlich schnell begriffen, was es war und musste lachen“, sagte ein Mann aus Okanogan einer US-Zeitung.