24.08.2018, 16:00 Uhr

Soziales Engagement Laufen für den Weihnachtstrucker – Johanniter suchen Unterstützer für Spendenmarathon

(Foto: Tobias Grosser)(Foto: Tobias Grosser)

Wenn am Samstag, 25. August, 700 Marathonläufer in den nördlichen Karpaten in verschiedenen Kategorien ihre Ausdauer testen, sind erstmals auch vier Johanniter mit am Start. Der Veranstalter, Tasuleasa Social, ist der größte Partner der Johanniter für den Weihnachtstrucker in Rumänien und sorgt mit rund 1.500 Ehrenamtlichen für die Verteilung der Pakete an über 170 Verteilstellen.

REGENSBURG Die vier Johanniter laufen um Spenden für den Weihnachtstrucker und trainieren dafür bereits seit Wochen. Ulrich Kraus, Projektleiter des Johanniter-Weihnachtstruckers, ist selbst am Start und hat sich, wie auch seine sportlichen Kolleginnen und Kollegen, für den Halbmarathon entschieden. „Zur Strecke von 21 Kilometer kommen nochmal mindestens 1.500 Höhenmeter hinzu, die auf der Via-Maria-Theresia über schmale Berg- und Wanderwege führen. Die traumhafte Kulisse entschädigt jedoch für die körperlichen Herausforderungen. Aber Respekt habe ich schon ein wenig“, so Kraus. Die Via-Maria-Theresia im Norden Transsilvaniens ist ein Projekt des Johanniter-Partners Tasuleasa Social. Vor sechs Jahren haben im Norden Rumäniens etliche Freiwillige in mühevoller Arbeit über 40 Kilometer der Strecke mit Streckenmarkierungen und Hinweistafeln zur Geschichte des alten Pfades aus der Zeit Maria Theresias versehen. Mit ihrer Bergschule und dem Marathon bringen sie die Menschen zurück in die Natur der letzten Urwälder Europas und sensibilisieren sie für ihre Umwelt und deren Schutz.

Tasuleasa Social ist darüber hinaus der größte Partner der Johanniter-Weihnachtstrucker. Seit der Gründung im Jahr 2000 verbindet sie eine enge Freundschaft und gemeinsame Projekte. Die Johanniter unterstützen den fünften „Marathon Via-Maria-Theresia“ auch in diesem Jahr wieder sanitätsdienstlich, gemeinsam mit der rumänischen Bergwacht und dem Rettungsdienst der örtlichen Feuerwehr. Mit dabei sind, neben den 28 deutschen Helferinnen und Helfern, fünf Einsatzkräfte der österreichischen Johanniter aus Wien, die 2018 auch erstmals offiziell am Johanniter-Weihnachtstrucker teilnehmen. Wer die Läuferinnen und Läufer und damit den Johanniter-Weihnachtstrucker unterstützen möchte, kann spenden – weitere Infos unter www.johanniter-weihnachtstrucker.de.

Die Läuferinnen und Läufer der bayerischen Johanniter sind Ulrich Kraus, Dustin Kaufmann, Ute Würfel und Pascal Wetzel. Ulrich Kraus, der aus der Nähe von Augsburg kommt, ist seit über einem Jahrzehnt bei den Johannitern hauptamtlich aktiv. Bevor er 2016 in den Landesverband Bayern wechselte, wo er heute das Projekt Johanniter-Weihnachtstrucker leitet, war der Rettungsassistent als Sachgebietsleiter Rettungsdienst für die Notfallrettung im Regionalverband Schwaben verantwortlich. Als ehrenamtlicher Konvoileiter führte er die Johanniter-Weihnachtstrucker schon mehrfach nach Albanien und Rumänien.

Der 35-jährige Berliner, Dustin Kaufmann, verantwortet den Bereich IT im Landesverband Bayern. Neben seiner Leidenschaft für die Notfallrettung und dem Sanitätsdienst für die er derzeit auch die Schulbank drückt, ist er auch für das Sportliche zu begeistern. Auch wenn ein Halbmarathon gewöhnlich keine große Herausforderung für den Johanniter darstellt, äußert er sich dennoch respektvoll vor dem Trail im Norden Transsilvaniens. Dass er mit seinem Team für das Weihnachtstrucker-Projekt läuft, ist für ihn mehr als eine Frage der Ehre.

Ute Würfel aus Kitzingen ist bei den Johannitern in Unterfranken hauptamtlich in der Würzburg Sozialstation aktiv. In der TG Kitzingen ist sie aktiv im Laufteam, für das sie mehrmals in der Woche trainiert. Sie ist Übungsleiterin C-Breitensport und Kampfrichterin in der Leichtathletik. Ihre zunehmende Begeisterung für den Trailsport, die sie unter anderem beim Halbmarathon auf dem Rennsteig oder dem Althühltrail zeigt, bringt sie nun auch im Norden der Karpaten für den Johanniter-Weihnachtstrucker ein. Nicht zuletzt unterstützt sie als Mitglied im Organisationsteam die Durchführung des VR-Bonus-Lauf, des Mainfrankentriathlon oder die Vereinsläufe der TG Kitzingen.

Der gebürtige Oberschwabe Pascal Wetzel ist als aktiver Johanniter derzeit in Landshut beheimatet. Dort studiert der 26-Jährige biomedizinsche Technik und finanziert sich sein Studium als Rettungsassistent im Rettungsdienst bei den Landshuter Johannitern. Sein medizinisches Handwerk hat er bei den Johannitern im Regionalverband Oberschwaben/Bodensee gelernt, wo er in seiner Freizeit auch heute noch regelmäßig anzutreffen ist. Seine sportliche Leidenschaft gilt den Sportarten Laufen, Klettern, Standup-Paddling, Kajak und Biken.


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