19.05.2018, 10:30 Uhr

Rubrik „Meine Woche“ – ESC, ein Kurzurlaub und etwas zum Schmunzeln


In der Rubrik „Meine Woche“ blickt diesmal Redakteurin Ursula Hildebrand auf die Ereignisse der vergangenen Woche zurück.

REGENSBURG

Schwere ESC-Kost

Puh, das war schwer zu ertragen, was uns der ESC, also der Eurovision Song Contest, am vergangenen Samstag so geboten hat. Ein wirres Durcheinander an Songs, ein Flitzer, der der Britin das Mikro klaute – und eine Siegerin, die den Eindruck machte, einem Hühnerstall entsprungen zu sein. Ich weiß, über Kunst braucht man eigentlich nicht streiten, da hat jeder seine Wahrheit. Und jeder hat letztlich recht. Das macht es auch so schwierig, objektive Kriterien für die Bewertung eines Liedes zu finden. Zu sehen war das deutlich an den großen Unterschieden zwischen der Jurywertung und der Publikumswertung. Wer von der Jury mit nur wenigen Punkten bedacht wurde, rutschte mit den Punkten der Zuschauer plötzlich nach oben – und umgekehrt. Wer da nun recht hatte? Nun, wahrscheinlich beide Seite! Jeder auf seine Weise. Und so ist dann wohl auch der fünfte Platz von Michael Schulte, dem deutschen Teilnehmer, zu werten. Der Song an sich war jetzt nichts Besonderes, er reihte sich ein in die Songs der anderen Nationen. Aber zumindest sind wir nicht wieder Vorletzter geworden, das ist ja auch schon ein Erfolg!

Wie im Krimi

Ich glaube es ja kaum, als ein Leser am Montag bei mir anruft und mir erzählt, dass bei einem Regensburger Juwelier eingebrochen worden sei – und zwar durch ein Loch in der Decke aus der darüberliegenden Wohnung! So etwas kennt man normalerweise nur aus dem Krimi oder von Bankräubern, die sich Tunnel graben und dann Mauern zum Tresorraum durchbrechen. Aber: Es stimmt! „Ausgangspunkt des Beutezuges war nach ersten Erkenntnissen eine benachbarte Wohnung, von der aus die Diebe durch die Decke durchgebrochen sind“, schreibt die Polizei. Das wären aufwändige Dreharbeiten für „Aktenzeichen XY ungelöst“!

Kurzer Kurzurlaub

Raus aus dem Alltag, das muss manchmal sein. Und so führte mich kürzlich mein Weg für drei Tage nach Österreich. In die Steiermark, um genau zu sein. Eine Ecke unseres schönen Nachbarlandes, in der ich bislang noch nicht war. Und was soll ich sagen? Toll war‘s. Die Landschaft ist unbeschreiblich. Selbst bei Wolken wirken die Berge imposant – und wenn sich dann die Wolken verziehen und sich die oft verschneiten Gipfel in voller Pracht zeigen, dann lacht die Seele. Empfehlen möchte ich Ihnen den Bodensee zwischen Gröbming und Schladming. Ein Wasserfall rauscht herab, die Enten schwimmen auf dem See ... herrlich!

Was zum Lachen

Natürlich gab es nicht nur Natur, sondern auch etwas Kultur – so schaute ich in Schladming vorbei. Ein sehr alter Ort mit einem schönen, historischen Kern. Bei bestem Wetter gibt es einen Kaffee – und hinter mir steht die Eistruhe des Cafés mit diesem lustigen Schild: „Bitte das Glas nicht berühren, sonst erschreckt sich das Eis!“ Ich muss herzhaft lachen. Netter kann man ja wohl nicht sagen, dass man seine Griffel gefälligst bei sich behalten soll!

Auf geht‘s zur Dult

Waren Sie schon auf der Maidult? Nein? Dann sollten sie das unbedingt nachholen. Denn es lohnt sich! Ich selbst bin ein großer Fan der Warendult. Nirgends gibt es so gute Gewürze wie dort. Und das ein oder andere Küchenutensil kann man auch brauchen. In den Zelten fließt leckerer Gerstensaft, die Hendl sind knusprig und zu Zuckerwatte oder gebrannten Mandeln kann man ja auch nicht nein sagen! Also, auf geht‘s zur Maidult – noch bis zum 27. Mai auf dem Dultplatz in Regensburg! Das Wochenblatt-Team wünscht Ihnen viel Spaß!


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