23.03.2018, 09:03 Uhr

Auslandsaufenthalt Von der Uni in die weite Welt – studieren unter Palmen

Ausblick auf die Lanikai Pillboxes auf Oahu: Wochenblatt-Praktikantin Katharina Sodtke in ihrem Auslandssemester. (Foto: privat)Ausblick auf die Lanikai Pillboxes auf Oahu: Wochenblatt-Praktikantin Katharina Sodtke in ihrem Auslandssemester. (Foto: privat)

„Beeindrucken Sie Ihren späteren Arbeitgeber; ein längerer Auslandsaufenthalt ist ein entscheidender Karrierebaustein für Ihre berufliche Zukunft.“ Mit dieser Aussage überzeugt die Universität Regensburg auf ihrer Webseite ihre Studenten, sich aus 48 Ländern ihr Wunschziel auszusuchen und in ihr Auslandssemester zu starten.

REGENSBURG Und so machen sich laut einer universitätsinternen Statistik des „International Office“ im Durchschnitt 19 Prozent der Regensburger Studenten eines Jahrganges auf den Weg in oft exotische Länder. Auch ich habe mich auf den Weg gemacht, bin der Kälte entflohen und habe ein Semester lang auf Hawaii studiert. Den besten Surfern der Welt an der berühmten North-shore zuschauen, Wanderungen zu entlegenen Wasserfällen machen und den Strand direkt vor der Haustür haben. An Freizeitaktivitäten hat es mir wahrlich nicht gefehlt. Natürlich musste auch viel Zeit in die Universität investiert werden, da es sich um ein ganz anders aufgebautes Bildungssystem handelt, in dem kontinuierlich Leistungen erbracht werden müssen. Und auch Vorträge und Präsentationen in einer fremden Sprache zu halten, ist am Anfang ungewohnt. Aber sich bei 25 Grad Celsius nach einem langen Unitag die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen und dabei das grundlegende Konzept des Aloha-Spirits und das damit verbundene Lebensgefühl zu erleben, ist nicht zu verachten.

Auslandssemester liegt bei Studenten im Trend

Ein Semester im Ausland zu verbringen liegt im Trend. So haben laut dem Statistischen Bundesamt im Jahr 2014 etwa 137.000 Studenten aus ganz Deutschland ihr Auslandssemester angetreten. Basierend unter anderem auf der Erasmus-Förderung hat jeder Student die Möglichkeit, im Ausland zu studieren. Hierbei handelt es sich um einen mit Fördergeldern unterstützten Auslandsaufenthalt für Studierende. Natürlich kann auch ohne Erasmus ins Ausland gegangen werden. Der eigene Organisations- und Zeitaufwand ist nur wesentlich höher. Zu erfahren, wie unterschiedlich ein Studium in einem anderen Land abläuft, Freundschaften mit Menschen aus allen möglichen Teilen der Welt zu schließen und nebenbei einen Ort zu erkunden, den man sonst nur aus dem Fernsehen kennt, sind Erfahrungen, die ich nicht missen möchte und nur empfehlen kann. Ein Auslandsaufenthalt hat viel Positives. Mehrwerte wie eine Erweiterung des Erfahrungshorizontes, bessere Persönlichkeitsbildung sowie den Erwerb von Qualifikation für einen zunehmend internationalen Arbeitsmarkt wurden von Maria Grotz, Mitarbeiterin des International Office an der Uni Regensburg, als klare Motive für ein Auslandssemester genannt. Zum Abschluss rät sie noch: „Unbedingt die Chance zu einem Auslandsstudium oder Praktikum zu nutzen.“

Die Autorin ist Praktikantin in der Wochenblatt-Redaktion und studiert Medienwissenschaft.


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