13.03.2018, 09:29 Uhr

Königstreue „Der liebe Markus“ und seine Lobeshymne auf Ilse Aigner


Zum Einzug gab‘s den Bayerischen Defiliermarsch – und den kennt Markus Söder mittlerweile schon, eigentlich wird er nur für den amtierenden Ministerpräsidenten gespielt – und das war Söder am Samstag, 10. März, definitiv noch nicht! Doch dass der Marsch gespielt wurde, nahm Söder mit Humor – und er brachte seinen aktuellen Standard-Witz: Aber ich komme damit emotional zurecht!“ Die ersten Lacher hatte er da schon auf seiner Seite.

REGENSBURG Am Samstag stand Tradition auf dem Programm, denn die Königstreuen verliehen ihre Asam-Kette – an Ilse Aigner. Tradition ist, dass der amtierende Kettenträger – also heuer Markus Söder – die Laudatio auf den Nachfolger oder die Nachfolgerin hält. Wer sich nun Sorgen machte, ob das geht – Söder soll Aigner loben – der wurde launig unterhalten und vergaß seine Sorgen ganz schnell. So eine Art „Marianne und Michael der CSU“ seien sie, Aigner und Söder, gewesen. Man hatte sich ja schon in der Jungen Union kennengelernt. Viele Jahre später scheint nach außen das Bild von tiefer Konkurrenz geprägt – Söder aber betonte am Samstag in Regensburg, dass er vor allem den Charme, die Herzlichkeit und die Kompetenz an Ilse Aigner schätze. Ebenso gehörten Toleranz und Geduld zu Aigners Eigenschaften. Ein bisschen Selbstlob musste auch sein: „Großartige Leute haben die Kette schon bekommen – ich auch!“

Aigner bedankte sich bei den Königstreuen und auch bei dem „lieben Markus“, wie sie Söder zu nennen pflegt. Es sei eine große Ehre für sie, die Asam-Kette der Königstreuen aus Regensburg tragen zu dürfen. Sie sicherte zudem Söder ihre Unterstützung zu – man werde „das Familienerbe“ schon verteidigen.

Es war kurzweilig am Samstag in der Continental-Arena. Rund 600 Gäste aus allen gesellschaftlichen Bereichen waren gekommen, um bei der Ketten-Verleihung dabei zu sein. Regensburgs Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer war ebenso gekommen wie die Landrätin des Landkreises Regensburg, Tanja Schweiger. Selbst Franz Löffler, Landrat des Landkreises Cham und Bezirkstagspräsident, hatte nach Regensburg gefunden. Kein Wunder, gab es doch den Asam-Bock der Klosterbrauerei Weltenburg – dazu jede Menge Unterhaltung mit dem Königlich Bayerischen 4. Linien Infanterie-Regiment, der Trachtenkapelle Ramspau, Gstanzlsänger Hias Riegler und Bußprediger Johann Beiderbeck. Brauereidirektor Hermann Goß gab der Politik noch mit auf den Weg, den Mittelstand besser zu unterstützen.

Die Verleihung im festlich geschmückten VIP-Bereich der Continental-Arena mit Blick ins Stadioninnere klang dann mit der Bayernhymne aus, im Original-Text, versteht sich ....


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