26.02.2018, 12:04 Uhr

Burgenführer Wandern durch die Regensburger Burgenlandschaft

(Foto: Landkreis Regensburg)(Foto: Landkreis Regensburg)

Mit den „Regensburger Burgensteigen“ hat der Landkreis zusammen mit 17 Gemeinden im Jahr 2008 fünf außergewöhnliche Wanderwege aus der Taufe gehoben. Von Burg zu Burg geht es quer durch die vielgesichtige Burgenwelt des Regensburger Landes. Nun präsentierte Landrätin Tanja Schweiger gemeinsam mit Tourismusreferentin Susanne Kammerer die zwei neu aufgelegten Wanderkarten „Burgensteige im Regensburger Land I und II“.

REGENSBURG Das Ritter-Wonnebold-Logo ziert einprägsam die neuen Titelseiten der inzwischen fünften Auflage und dient entlang aller Burgensteige als Markierungszeichen. Veranstaltungstipps auf den Burgen sowie buchbare Führungen der ausgebildeten Burgenführer werden in den Burgensteigkarten genauso dargestellt wie Infos zum ÖPNV, wichtige Fachausdrücke oder Verhaltenstipps auf einer Burg. „Mit den beiden Burgensteigkarten haben wir hilfreiche und anschauliche Produkte geschaffen, die der individuellen Tourenplanung dienen und einen Überblick über die Geschichte der einstigen Burganlagen verschaffen“, so die Landrätin.

Karte eins umfasst die Burgensteige entlang des Tals der Schwarzen Laber und entlang des Naabtals, während Karte zwei die drei Steige im Regental, von Donaustauf nach Altenthann und von Brennberg nach Wörth beinhaltet. Insgesamt wurde mit den Burgensteigen ein über 200 km langes Wegenetz – oftmals auf den Wegetrassen des Waldvereins Regensburg – erschlossen. „Übersichtliche Kartendarstellungen zeigen den jeweiligen Verlauf der zwischen 30 und 50 Kilometer langen Wanderwege mit den einbezogenen Burgenstandorten auf, an welchen im Gelände jeweils Informationstafeln platziert sind. Hierbei wurden Burgruinen, Burgen oder Schlösser wie beispielsweise Laaber, Ehrenfels, Wolfsegg, Kallmünz, Karlstein, Donaustauf, Schönberg, Brennberg oder Heilsberg genauso mit einbezogen wie unscheinbare Burgställe oder Wälle am Wegesrand, die gleichfalls geschichtliche Bedeutung haben. „Um Tourenvarianten gestalten zu können, hat es sich dabei angeboten, den Qualitätsweg Jurasteig und den Wittelsbacher Burgensteig bei Kallmünz in Karte I mit zu integrieren“, erklärt die Tourismusreferentin. Zudem wurde im Rahmen des Kooperationsprojekts Tal der Schwarzen Laber der gleichnamige Burgensteig im Labertal seitens des Landkreises Neumarkt bis nach Neumarkt erweitert. Die Burgensteigkarte I weist entsprechend darauf hin. In Karte II wurden der Dreiburgenweg bei Nittenau und der Falkensteiner Felsen- und Burgensteig einbezogen.

Schulpädagogisches Konzept zu den Burgensteigen

Für 100 Schulen in Stadt und Landkreis wurde 2012 ein schulpädagogisches Konzept zu den Burgensteigen entwickelt. Es enthält praktische Lehrerhandreichungen und einen ausleihbaren „Burgenkoffer“. Schulen können sich bei Interesse gerne an das Sachgebiet Tourismus wenden. Unter www.landkreis-regensburg.de können im Prospektshop (Menü Freizeit/Tourismus) die Wanderkarten kostenlos bestellt oder im Tourenportal auf der Website unter „Wandern“ Informationen abgerufen werden.


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