15.02.2018, 09:50 Uhr

Gastronomie Das sind die Feinschmecker-Cafés – Regensburg ist ein Kaffee-Eldorado

Die Zeitschrift Feinschmecker hat vier hervorragende Cafés und eine Kaffee-Rösterei in Regensburg identifiziert, die deutschlandweit ihresgleichen suchen. Foto: ce  (Foto: ce)Die Zeitschrift Feinschmecker hat vier hervorragende Cafés und eine Kaffee-Rösterei in Regensburg identifiziert, die deutschlandweit ihresgleichen suchen. Foto: ce (Foto: ce)

Die Zeitschrift „Der Feinschemcker“ nennt fünf Cafés und Röstereien in der Domstadt, die ganz besonders sind.

REGENSBURG Die Domstadt hat so ihre Gaumenfreuden anzubieten. Vergangenes Jahr veröffentlichte die Zeitschrift „Der Feinschmecker“ eine Liste der besten Restaurants in Deutschland. Neben dem berühmten Guide Michelin ist die Feinschmecker-Liste ein wichtiges Indiz für Gourmets. Neben Sternekoch Anton Schmaus („Storstad“) schaffte es auch der Bad Abbacher Helmut Schwögler in den „Bib Guide Michelin“, genauso wie das Hotel am See in Neutraubling, zum anderen das Forsters Posthotel – Zum Postillion. Im Feinschmecker-Ranking der Restaurants war auch der Bischofshof erwähnt, der am Dom für gutbürgerliche Küche sorgt.

Diesmal haben sich die Redakteure der Zeitschrift aufgemacht, um eine Liste der besten Cafés und Röstereien in ganz Deutschland zu erstellen. Tja, da wird man als Journalist ziemlich neidisch, was die Kollegen des „Feinschmecker“ in ihrem Arbeitsalltag so alles recherchieren: „Voller Vorfreude haben wir uns beim Feinschmecker an die Recherchen zu diesem Guide – nach der letzten Ausgabe des Taschenbuchs ,Die besten Cafés‘ von 2014 durften wir also wieder hemmungslos Kuchen und Torten in ganz Deutschland probieren und dazu die besten Kaffees der Rösterszene trinken.“ Da müssen sogar die Gaumen verwöhnten Redakteure einräumen: „Was kann es schöneres geben?“

Und da muss man sagen: Regensburg scheint ein echtes Eldorado für Kaffee- und Kuchenliebhaber zu sein! Während beispielsweise Landshut kein einziges Mal erwähnt wird und eine wundervolle Barock-Stadt wie Passau nur mit einem Café (das „Lounge Diwan“), sind es in Regensburg gleich vier Kaffees und eine Premium-Rösterei!

Anna in der Schnupfe lockt mit Cappo Freddo

Mit in die Feinschmecker-Liste hat es beispielsweise das Café Anna in der Schnupftabakfabrik geschafft. „Im luftig-hohen Bürgerhausgewölbe der einstigen Schnupftabakfabrik sorgt eine aufgeweckte Mannschaft vom Frühstück bis zum Abendsnack für kleine Genüsse“, heißt es über das Anna. „Im Sommer trifft sich gefühlt die halbe Stadt auf der Terrasse und ordert ,Cappo Freddo‘: doppelter Espresso mit Milch und Crushed Ice, cremig gemixt.“ Ein fast schon berühmter Klassiker hat es auch in die Liste geschafft: Das berühmte Café Prinzess, die „älteste Confiserie und erstes Kaffeehaus“ Deutschlands. „Unsere Favoriten: Grand Cru aus edlem, 72 Stunden conchiertem Criollo-Kakao und ,1001 Nacht‘ mit orientalischen Gewürzen, weißer Zimt-Kardamom-Schokolade und Mandelkrokant.“ Mhmm ...

Gar nicht so einfach, einen Platz zu bekommen ist es in der Kuchenbar in Stadtamhof. „24 Kuchen zur Auswahl beim Frühstück!“, das fiel auch den Feinschmeckern auf. Vor allem die Tatsache, dass man das Frühstück aus einzelnen Speisen selbst zusammen stellen kann, kam positiv an. „Verantwortlich für so viel Gutes ist Maria Winter, die täglich frisch backt“, heißt es weiter.

Auch eine hervorragende Adresse laut Feinschmecker: Das Opera. „Die eher nüchterne Einrichtung im Café tut dem Genuss der unwiderstehlichen Limettentarte mit dem locker-knusprigen Boden oder der Torte mit Mohnboden, Mascarpone-Creme und Kirschpüree-Topping keinen Abbruch“, heißt es im Feinschmecker.

„Eine erste Adresse für beste Feinkost und guten Kaffee, und das seit 1928“ heißt es über eine weitere Institution in der Domstadt, der letzten, die aufgelistet wurde. Gemeint ist die Rösterei Rehorik Am Brixener Hof. „Im 80 Jahre alte Trommelröster werden die Bohnen auf den Punkt geröstet“, schwärmen die Kaffeehaus-Tester.

Wir Regensburger wussten ja schon immer, dass wir gastronomisch nichts zu beklagen haben. Und jeder hat sicher noch so sein Lieblings-Café, das die Feinschmecker noch nicht entdeckt haben. Auch nicht schlimm, denkt man sich da – denn man will ja nicht immer seinen Cappuccino mit Gott und der Welt zu sich nehmen.


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