29.01.2018, 20:50 Uhr

Dschungelcamp Endlich wieder Kippen für die Camper – und Daniele ist plötzlich ganz zahm

Tag 10 im Camp: Riesenfreude bei Daniele Negroni (l.) und David Friedrich. Es wurden keine Regeln mehr gebrochen wurden und deshalb liegen die Zigarettenrationen und die Luxusgegenstände im Dschungeltelefon wieder für die Camper bereit. (Foto: MG RTL D)Tag 10 im Camp: Riesenfreude bei Daniele Negroni (l.) und David Friedrich. Es wurden keine Regeln mehr gebrochen wurden und deshalb liegen die Zigarettenrationen und die Luxusgegenstände im Dschungeltelefon wieder für die Camper bereit. (Foto: MG RTL D)

Insgesamt 5,33 Millionen Zuschauer ab drei Jahren (Marktanteil: 21,8 Prozent) sahen am Sonntagabend, 28. Januar, ab 22.10 Uhr das RTL-Dschungelcamp.

DEUTSCHLAND Der Spitzenwert der Sendung lag bei 6,09 Millionen Zuschauern. Bei den 14- bis 59-jährigen Zuschauern erreichte die zehnte Folge der zwölften Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ einen Marktanteil von 29,4 Prozent (4,07 Millionen).

Daniele resigniert

Was mehrere Tage ohne Nikotin doch aus einem jungen, wilden Sänger machen. Daniele sitzt ruhig, gelassen und ganz, ganz klein mit Hut im Dschungeltelefon: „Jetzt haben wir uns doch seit drei Tagen an alles gehalten. Ist es nicht möglich, dass man uns die Zigaretten zurückgibt. Es gibt gerade nichts, was ich mir sehnlicher wünsche, als mich irgendwo hin zu setzen und eine zu rauchen. Da bitte ich die Produktion ganz herzallerliebst. Es müssen ja nicht fünf sein. Auch drei für alle“, bettelt Daniele unterwürfig im Dschungeltelefon. Wo ist der motzende 22-Jährige hin? „Es hat ja keinen Sinn hier stur zu sein und rumzuschreien. Ich habe mir einfach gedacht, ich versuch das mal, ruhig und sachlich zu klären. Das ist doch mal ein anderer Weg. Es hat keinen Sinn hier den Ochsen zu machen. Ich verfalle schnell mal in Rage, ich brodle auch schnell mal. Das ist ein Tick, den muss ich versuchen, mal einzustellen.“

Zigaretten und Luxusgegenstände zurück

Teamchef David kommt mit einem Brief aus dem Dschungeltelefon. Den Campern schwant nichts Gutes. Tina stöhnt: „Nicht schon wieder Verstöße! Wir waren doch so lieb!“ David: „Da steht bestimmt wieder drin, gegen welche Regeln wir wieder verstoßen haben! Vollidioten.“ Noch bevor der Umschlag geöffnet ist, ist die Stimmung ab Boden. Daniele: „Irgendwann drehst du doch hier einfach durch! Das ist Psychoterror.“ Natascha genervt: „Wir sind hier nicht im Kuschelcamp, sondern im Dschungelcamp, entspannt euch!“ Umso größer die Freude und der Jubel, als David vorliest, dass keine Regeln mehr gebrochen wurden, und daher die Zigarettenrationen und die Luxusgegenstände im Dschungeltelefon bereit liegen. Daniele springt auf und knutscht vor Glück David ab. „Aber ich dachte, wir sind jetzt Nichtraucher geworden“, wirft David ein. Daniele: „Geh‘ jetzt und hol den Kram!“ Und so dauert es keine drei Minuten, bis alle wieder zu Rauchern geworden sind. „Oh, wow, mein ganzer Kopf dreht sich“, so Daniele nach den ersten Zügen. Aber wenigstens ein paar gute Vorsätze sind geblieben. David: „Eigentlich hätte ich ab jetzt aufhören können. Aber wenn man es hinkriegt, in Zukunft auf fünf Zigaretten am Tag zu reduzieren ...“

Matthias‘ Schwiegermutter

Einmal mehr wird es während der Nachtwache emotional. Matthias berichtet Kattia über das schwere letzte halbe Jahr, was hinter ihm liegt. Er hat seine Schwiegermutter gepflegt: „Da habe ich mehr mitgemacht, als nur ein bisschen Dschungelprüfung. Wenn du jemand ein halbes Jahr pflegst – bis zum Schluss. Sie ist kurz vor Weihnachten gestorben. Deshalb habe ich ja diese Kette. Da ist ihre Asche drin. Sie hatte Anfang des letzten Jahres eine Herz-Operation und danach ist es nicht mehr besser geworden. Auf der Reha haben sie schon gesagt, dass sie Demenz hat, und wollten sie gleich ins Heim tun. Ich habe ihr versprochen, dass sie nach Hause kommt. Das Schlimme bei dieser Krankheit ist, dass es immer schlechter wird. Ich hätte aber nie gedacht, dass ich das kann. Und das hat mir so viel Kraft gegeben. Und die Kette gibt mir auch hier Kraft. Seit ich die Kette anhabe, mache ich viele Sachen, von denen ich immer dachte, das hätte ich nie geschafft. Ich denke jeden Tag an sie. Und wenn ich hier ein Tief habe und die Kette in der Hand habe, gibt mir das hier ganz viel Kraft!“

Alle weiteren Infos gibt es im Internet unter www.wochenblatt.de und www.rtl.de.


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