13.01.2018, 20:33 Uhr

Polizei sicherte „Einsatzstelle“ ab Der kleine Leonard hatte es besonders eilig – Geburtsort Autobahnkreuz Schweinfurt-Werneck

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Besonders eilig hatte es ein neuer Erdenbewohner, der in der Nacht zum Freitag, 12. Februar, auf der rechten Fahrspur der Bundesautobahn A7 vor den Augen einer Polizeistreife auf die Welt kam.

WERNECK/LANDKREIS SCHWEINFURT Gegen 23 Uhr setzten bei einer 35-jährigen Frau aus dem Landkreis Bad Kissingen die Wehen ein und sie und ihr Ehemann machten sich mit ihrem Pkw auf den Weg zu einem Krankenhaus nach Würzburg. Kurz nach dem Autobahnkreuz Schweinfurt-Werneck wollte das Kind jedoch nicht mehr warten und die Wehen der Frau wurden so heftig, dass der Ehemann kurz vor einer Brückenbaustelle auf der rechten Fahrspur anhielt und der Frau half, das Fahrzeug zu verlassen. In diesem Augenblick erkannte eine Polizeistreife, die zufällig in der Nähe stand, den Ernst der Lage und sicherte die „Einsatzstelle“ mittels Streifenwagen und Blaulicht ab. Danach kümmerten sich die Beamten mit dem Ehemann um die Frau, leisteten dem Ehemann seelische und moralische Unterstützung und riefen einen Krankenwagen.

Kaum hatte die Frau das Fahrzeug verlassen, war der kleinen Leonard auch schon da und wurde vom Vater in eine Decke gehüllt. Nach Eintreffen des Rettungswagens wurden die Nabelschnur durchtrennt und das Baby mit der Mutter in das Krankenhaus nach Würzburg gebracht. Beide sind erschöpft aber wohlauf und bei bester Gesundheit.


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