29.08.2019, 13:26 Uhr

Sie gibt nicht auf Ina Freund Kandidatin bei The voice of Germany 2019

Ina am Grand Canyon: Nach Tour durch die USA nun auch Kerriere in den Staaten? (Foto: Barbara Freund)Ina am Grand Canyon: Nach Tour durch die USA nun auch Kerriere in den Staaten? (Foto: Barbara Freund)

Karpfhamerin hat bereits Pläne für Karriere in den USA.

BAD GRIESBACH. Kaum eine junge Sängerin, hat es in den vergangenen Jahren, so oft ins deutsche Casting Fernsehen geschafft wie sie: Ina Freund (26) aus Karpfham war bereits als 16-Jährige Halbfinalistin 2008 bei der Castingshow „Popstars“ ( Detlef D! Soost ), monatelang auf Pro7 zu sehen, verfehlte auch 2015 nur knapp das Halbfinale der neu produzierten Castingshow und schaffte es nun durch das härteste Vorcasting Deutschlands „The voice of Germany“.

Vor der diesjährigen Jury Rea Garvey, Sido, Mark Forster und Alice Merton versucht die junge Bad Griesbacherin und Thermenkönigin der Stadt, erneut ihr Glück. Diesmal mit einer ganz neuen Musikrichtung, „American Country“.

„Das Vorcasting, war ziemlich hart“ erzählt die ehemalige Miss Passau. „Ich dachte nie, dass ich überhaupt so weit komme! Doch wollte es einfach mal probieren, mit einem musikalischen Stil, den man bei uns noch nicht so oft gehört hat und zwar Country!“

Ganze 5 Vorrunden, musste die Sängerin meistern, um überhaupt als eine von tausenden Teilnehmern, vor die Jury, in die Blind Auditions zu gelangen. Doch was hat sie in den letzten Jahren gemacht? Da man wahrlich nicht viel von ihr gehört hat.

„Ich war die letzten Jahre, sehr aktiv, habe mich als Sängerin selbstständig gemacht, meine Stimme trainiert und auch meine Fühler ausgestreckt, ich lebte und reiste, letztes Jahr für einige Monate in den USA vom Grand Canyon nach Las Vegas bis Los Angeles, San Francisco, Miami, New York und natürlich auch die Country Hochburg Nashville. Ich habe sooo viel gesehen und sehr wichtige Kontakte im Ausland geknüpft. Deshalb war es etwas still um mich, hier in Deutschland.“

2017 wurde die Karpfhamerin sogar von der amerikanischen Firma Amazon, als eine der drei besten deutschen Bewerberinnen, nach Los Angeles zu einem Vorsingen für eine neue geplante Show eingeladen. „Es war eine sehr aufregende Erfahrung! Das Casting lief international und es wurden insgesamt nur 40 Bewerber aus aller Welt eingeladen, davon 3 deutsche Teilnehmer, ich war eine von ihnen. Leider wurde die geplante Show von Amazon jedoch gecancelt. Ich bin aber trotzdem sehr stolz darauf. Auch wenn es ein kleiner Rückschlag war, dass die Show abgesagt wurde. Aber so läuft es nun mal, in diesem Business.“

Die Sängerin hat also schon wahrlich einiges erreicht, warum singt sie aber nun Country Music bei the voice of Germany? „Dieser Stil bzw. Art zu singen, lag mir schon immer am besten! Dank meinem Vater Wolfgang Freund,habe ich schon früh die Liebe zur Country Music entdeckt und die Faszination dieses Landes kennengelernt. Ich wollte eigentlich nie etwas anderes singen. Aber hier in Deutschland ist das eher schwierig. Da the voice aber eine musikalisch sehr anerkannte Castingshow ist, dachte ich mir, ich versuch es mal. Und ja, die Produktion war sehr angetan vom Countryslang in meiner

Stimme und dann wurde ich sogar in die Blind Auditions eingeladen.“

Lange Besuche und Kontakte in die USA, Country Music, da könnte man doch meinen, die junge Sängerin führe noch etwas anderes im Schilde. Wäre da eine Karriere in Amerika nicht denkenswert? „Ja das wäre natürlich ein großer Traum, so eine Karriere als Country Sängerin anzustreben, aber jetzt verbessere ich erst einmal meine Gitarrenkünste, um mich auch klassisch Western selbst begleiten zu können“, lacht die 26-jährige. „Ich habe natürlich schon ein paar Pläne fürs nächste Jahr in diese Richtung, ich bin eingeladen worden, von einer sehr wichtigen Produktionsfirma in den USA und das ist wirklich eine unglaubliche Chance, erst vor kurzem habe ich davon erfahren, es wäre toll auch in diesem Land ins Fernsehen zu gelangen, möchte aber noch nichts verraten! Jetzt gebe ich erst ein mal Gas bei the voice und zeige, was ich kann, mal sehen, wie weit ich komme.“

Wie die Chancen bei the voice of Germany liegen, sieht die bodenständig Bayerin ganz realistisch. „Ich weiss ja mittlerweile wie es bei solchen Shows läuft, wir sind hier doch alle talentierte Sänger, auch wenn the voice wirklich das Goldstück unter den Castingshows ist, möchte ich es auch als Plattform und Möglichkeit nutzen, Reichweite zu erlangen, ganz egal wie weit ich komme. Ich bin für die Chance allein, schon sehr sehr dankbar. Und auch wenn sich gar keiner umdrehen sollte, jeder Coach darf höchstens 17 Kandidaten und das von Hunderten, die alle gut singen, auswählen! Da muss man schon realistisch bleiben, es nicht persönlich nehmen, wenn es nicht klappt. Letztendlich muss man einfach ins Konzept passen. Und am wichtigsten ist ohnehin, sein Ziel nie aus den Augen zu verlieren und egal wie oft man fällt immer wieder aufzustehen. Auch wenn es zum hundertsten Male nicht klappen sollte.“

Wir sind jedenfalls gespannt und drücken Ina Freund wie immer die Daumen und mal sehen, auch wenn es nicht klappen sollte, vielleicht singt die Sängerin ja als erste Deutsche Country in Amerika.

The Voice of Germany zu sehen ab 12. September, jeden Donnerstag und Samstag, 20.15 Uhr abwechselnd auf Pro7 und Sat1.


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