10.04.2018, 15:33 Uhr

Ekel-Alarm am „Rattenhaus“ Kommt es erneut zur Rattenplage im Mühldorfer Norden?


Vor fünf Jahren türmte sich dort schon einmal der Abfall. Sehr zur Freude der Ratten, denen am Ende ein Kammerjäger den Garaus machen musste

MÜHLDORF Ziemlich genau fünf Jahre ist es her, dass wir über den „Mühldorfer Schandfleck“ an der Mößlinger Straße berichteten. Das Anwesen war derart zugemüllt, dass etliche Anwohner große Sorge hatten, es könnte zu einer Rattenplage kommen. Und diese Befürchtung sollte sich kurze Zeit später bewahrheiten.

Nur drei Monate nach unserem ersten Bericht spazierten die Ratten fröhlich durch den Unrat, der haufenweise auf dem Anwesen herumlag. Es kam zur Rattenplage, die sich auszuweiten drohte.

Das Mühldorfer Landratsamt ordnete die Beseitigung der Abfälle an, leitete Maßnahmen zur Bekämpfung des Ungeziefers ein und ließ das Haus letztlich entrümpeln. Die tz berichtete über das „Ekelhaus von Mühldorf“ – RTL und SAT.1 waren bei der Entrümpelung des Anwesens mit Fernsehteams vor Ort. So erlangte das „Mühldorfer Rattenhaus“ seine traurige Berühmtheit.

Aktuell stapeln sich wieder unzählige Säcke, Plastiktüten, Schachteln und Kisten rund um das Haus. Sogar ein Fahrrad und ein Einkaufswagen liegen im Garten herum. Wird nicht bald etwas unternommen, so droht neben der Belästigung fürs Auge bei steigenden Temperaturen demnächst auch wieder eine unangenehme Geruchsbelästigung.

Zu allem Übel bieten die Abfallhaufen obendrein natürlich optimale Voraussetzungen für die nächste Rattenplage, die damit vorprogrammiert scheint. Das versetzt die Anwohner verständlicherweise erneut in große Sorge. Wird es auch dieses Mal so weit kommen, dass wie vor fünf Jahren Kammerjäger und Profi-Entrümpelungsfirma anrücken müssen? Wir bleiben dran.


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