01.01.2021, 12:58 Uhr

„Der dringend benötigte Lichtblick“ Start der Corona-Impfungen am Klinikum Landshut

 Foto: Klinikum Landshut Foto: Klinikum Landshut

Die Corona-Impfungen am Klinikum Landshut sind am 1. Januar angelaufen. Zu Jahresbeginn erhalten die ersten 100 Mitarbeiter ihre Impfung!

Landshut. Um exakt 10.32 Uhr am Neujahrstag war es soweit: Als erster Klinikums-Mitarbeiter erhielt Sebastian Hageneder die Corona-Schutzimpfung.

Insgesamt 100 Impfdosen stehen dem Klinikum Landshut in dieser ersten Charge zur Verfügung. Hageneder ist Fachgesundheits- und Krankenpfleger und seit viereinhalb Jahren auf der internistischen Intensivstation des Klinikums tätig. Seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr kümmern sich er und sein Team um schwer erkrankte Covid-19-Patienten. „Für mich überwiegen ganz klar die Vorteile der Impfung“, erzählt Sebastian Hageneder. Vor allem aus Solidarität gegenüber seinem Mitmenschen hat er sich dafür entschieden. Ein kleiner Piks, dann sei es schon vorbeigewesen.

Am Freitag hatte der Ärztliche Direktor des Klinikums, Prof. Stephan Holmer, die 100 Impfstoffe von Oberbürgermeister Alexander Putz sowie Mitarbeitern der Malteser und des Impfzentrums in Empfang genommen. Direkt anschließend wird das Vakzin von BioNTech und Pfizer am Freitag und Samstag verimpft. Gemäß STIKO- bzw. RKI-Empfehlung erhalten den Schutz zuerst Mitarbeiter aus Hochrisikobereichen wie den Intensiv- und Coronastationen, der Zentralen Notaufnahme oder der Onkologie. Geimpft werden Ärzte, Pflegekräfte, Physiotherapeuten und Reinigungskräfte, die direkten Kontakt zu Covid-19-Patienten haben. „Uns ist wichtig, zunächst die Mitarbeiter zu schützen, die an vorderster Front stehen und damit auch besonderen Risiken ausgesetzt sind“, so Prof. Holmer. Nach ca. drei Wochen erhalten die jetzt geimpften Mitarbeiter die zweite Dosis. Für weitere Mitarbeiter erwartet das Klinikum in Kürze neuen Impfstoff. „Der Impfstoff ist unsere Chance, wieder einen großen Schritt Richtung Normalität zu gehen“, so Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald. „Dies ist für uns der dringend benötigte Lichtblick, mit dem wir hoffnungsvoll auf das neue Jahr blicken.“


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