24.11.2020, 17:19 Uhr

Bewohner und Belegschaft betroffen 35 positive Corona-Tests in Ergoldinger Seniorenheim

Das Corona-Virus beschäftigt die Krankenhäuser der Region massiv.  Foto: 123rf.comDas Corona-Virus beschäftigt die Krankenhäuser der Region massiv. Foto: 123rf.com

Ein weiteres Seniorenheim im Landkreis Landshut ist vom Corona-Virus betroffen: In einer Ergoldinger Einrichtung wurden Teile der Belegschaft und einige Bewohner positiv getestet.

Landkreis Landshut. Nachdem in Adlkofen und Vilsbiburg bereits mehrere Bewohner von Alten- und Pflegeheimen mit dem Corona-Virus infiziert haben, ist auch in einer Ergoldinger Einrichtung das Virus festgestellt worden: 27 Bewohner und acht Mitarbeiter sind nach jetzigem Stand betroffen. Den Senioren geht es soweit gut, fünf der Betroffenen müssen derzeit stationär behandelt werden. In enger Absprache mit dem Gesundheitsamt wurden weitere Maßnahmen getroffen, um weitere Ansteckungen innerhalb der Bewohner und der Belegschaft zu vermeiden. Deswegen können die Bewohner vorübergehend keine Besuche von außen empfangen.

Aktuell sind 525 (+5) laufende Infektionen in der Region Landshut bekannt. Der Inzidenzwert (Corona-Neuinfektionen innerhalb einer Woche) liegt für den Landkreis Landshut derzeit bei 168,91, in der Stadt bei 172,61 (Quelle: Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit – LGL). Beide Werte sind zuletzt gesunken.

Bedingt durch die neuerlich festgestellten Infektionen ist die Zahl der Personen, bei denen in der Region Landshut seit Beginn des Infektionsgeschehens mit dem Corona-Virus nachgewiesen wurde, auf 3.137 (+ 50) Personen angestiegen. Davon konnten 2.555 (+ 44) bereits wieder aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden. Bislang sind 57 Personen verstorben, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist: Ein 86-Jähriger ist am Dienstag im Krankenhaus seiner Covid-Erkrankung erlegen.

59 Infizierte werden derzeit stationär auf Normalstationen isoliert, hinzu kommt eine schwankende Zahl an Verdachtsfällen. Acht Personen müssen derzeit intensivmedizinisch betreut werden. Nach Aussage der Verantwortlichen sind derzeit noch genug Intensivkapazitäten in den regionalen Krankenhäusern vorhanden. (Stand: 24. November).


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