12.11.2020, 17:06 Uhr

23 Krankenhaus-Mitarbeiter infiziert Massiver Corona-Ausbruch im Klinikum Landshut

Das Corona-Virus hat nun auch den Weg ins Klinikum Landshut gefunden.  Foto: GrießerDas Corona-Virus hat nun auch den Weg ins Klinikum Landshut gefunden. Foto: Grießer

Jetzt hat es also auch das Klinikum Landshut erwischt. Das städtische Krankenhaus war bislang von einem Corona-Ausbruch verschont geblieben. Auf Wochenblatt-Nachfrage gab es am Donnerstag die ernüchternde Bestätigung: 23 Mitarbeiter sind infiziert!

Landshut. Erst am Mittwoch war das Klinikum mit einer Pressemeldung an die Öffentlichkeit gegangen und hatte mitgeteilt, dass man in den nächsten Tagen mit stark steigenden Corona-Zahlen rechne und sich darauf gebührend vorbereiten werde. Unter anderem werde eine dritte Covid-19-Station eingerichtet.

Als weitere Vorsichtsmaßnahme sollen am Wochenende zusammen mit dem Gesundheitsamt Landshut Reihentestungen des gesamten Personals und der Patienten durchgeführt werden. „Damit wollen wir zum einen unseren Mitarbeitern zusätzliche Sicherheit bieten, und zum anderen mögliche Corona-Übertragungen innerhalb des Klinikums verhindern“, erklärte Klinikum-Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald. Darüber hinaus war am heutigen Donnerstag, 12. November, ein zweiwöchiges Besuchsverbot in Kraft getreten.

Das Wochenblatt hatte im Laufe des Donnerstags erfahren, dass sich rund zwei Dutzend Angestellte des Klinikums mit dem Corona-Virus infiziert haben sollen. Auf Nachfrage bestätigte dies Pressesprecherin Katrin Holzgartner: „Derzeit herrscht in der Region Landshut innerhalb der Bevölkerung ein hohes Infektionsgeschehen, dass auch leider vor unseren Mitarbeitern nicht halt macht. Daher haben wir Stand heute 23 positiv getestete Mitarbeiter. Um frühzeitig infizierte Mitarbeiter zu erkennen, testen wir unser Personal intensiv. Wir haben den Antigen-Schnelltest eingeführt sowie unser eigenes Testzentrum am Klinikum zusätzlich aufgestockt. Positiv getestete Mitarbeiter gehen in Quarantäne. Des Weiteren intensivieren wir den Mitarbeiterschutz gegenüber unseren Patienten.“


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