11.09.2020, 13:09 Uhr

Protest gegen Corona-Maßnahmen Initiative Querdenken 871 plant „Fest für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung“ in Landshut

 Foto: Querdenken 871 Foto: Querdenken 871

Die Initiative Querdenken 871 will in Landshut ein „Fest für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung“ durchführen.

Landshut. Die Initiative „Querdenken 871“ plant gemeinsam mit Aktivisten vom „Impfkritischen Gesprächskreis“, der Bürgerinitiative „Stop 5G“ sowie der Bürgerbewegung IBAM („Ich bin anderer Meinung“) eine Veranstaltung in Landshut. Stattfinden soll das „Fest für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung“ am 19. September ab 15. 30 Uhr auf der Ringelstecherwiese.

„Querdenken 711“ war bundesweit durch die Organisation von Groß-Demos gegen die Corona-Maßnahmen bekannt geworden. Der Leiter der Landshuter Gruppe, Bernd Thomas, sagt: „Seit dem 6. Mai 2020 stehe ich für die Kritik an der Verhältnismäßigkeit der getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung einer epidemischen Gefährdungslage nationaler Tragweite durch die Bundes- und Bayerische Landesregierung“. Und weiter: „Mein Ziel ist es, über unsere Veranstaltungen und Aktionen die Menschen zu informieren und allen eine Plattform zum gegenseitigen Austausch zu bieten.“

Die Zielsetzung von Querdenken 871 ist auf der Homepage notiert: „Wir fordern alle Parteien auf, Ihr Parteiprogramm dahingehend anzupassen und den Bürgern darzustellen, wie lange noch mit einer epidemischen Lage nationaler Tragweite zu rechnen ist.“

In ihrer Vorankündigung zum „Fest für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung“ in Landshut präzisieren die Veranstalter, was auf der Ringelstecherwiese geplant ist: „In einer weiteren friedlichen Zusammenkunft erinnern wir die Lokal- und Landespolitiker an ihre Pflicht zur regelmäßigen Überprüfung der Notwendigkeit der getroffenen Maßnahmen.“ Maskenpflicht, Impfung, 5G-Ausbau und Wahrung der Grundrechte sollen thematisch im Mittelpunkt stehen.

Die Stadt Landshut war durch das Überschreiten des kritischen Corona-Inzidenzwertes (50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) zuletzt bundesweit in die Schlagzeilen geraten. Am Freitagmorgen (10. September) lag die 7-Tage-Inzidenz laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bei einem Wert von 46,96.

Ob die Stadt die Veranstaltung genehmigt, ist derzeit unklar.


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