24.07.2020, 15:10 Uhr

Der Wochenblatt-Artikel hilft Spenden-Lawine für die kleine Isatou ins Rollen gebracht


Das sind schöne Aussichten für Isatou: Die Speiseröhren-OP des kleinen Mädchen aus Gambia (das Wochenblatt berichtete) scheint bald Wirklichkeit zu werden. Der Initiator ist happy.

Ergoldsbach. Thomas Schiekofer strahlt übers ganze Gesicht. Der Raumausstatter hatte vor kurzem mit Unterstützung des Caritasverbandes Landshut eine Spendenaktion zugunsten eines kleines Mädchen aus Gambia ins Leben gerufen, das dringend eine Speiseröhren-Operation benötigt. „Die Resonanz auf den Wochenblatt-Artikel war überwältigend. Es sieht sehr gut aus, dass wir die notwendige Summe für die Operation tatsächlich zusammenbekommen“, so der Ergoldsbacher.

Der Kostenvoranschlag des Klinikums der Barmherzigen Brüder St. Hedwig in Regensburg liegt bei rund 35.000 Euro. Vorgesehen ist, die siebenjährige Isatou gegen Ende November aus Gambia zurück nach Deutschland zu holen. Anfang Dezember soll die Operation über die Bühne gehen, bei der der kaputte Teil der Speiseröhre entfernt und diese mit dem Magen verbunden werde.

Vom Schicksal des Mädchen hatte Thomas Schiekofer über seinen Gesellen, Isatous Onkel, erfahren. „Ich habe danach alle Hebel in Bewegung gesetzt, um dem Mädchen helfen zu können.“ Darum hofft der Initiator der Aktion auch, dass die notwendige Summe zusammenkommt – oder vielleicht sogar noch mehr: „Mindestens genauso wichtig wie die Operation ist eine gute Nachsorge. Die Spender können sicher sein, dass die Gelder zweckgebunden nur Isatou zugutekommen.“ Dafür würde er zusammen mit der Caritas sorgen. Schiekofer zum Wochenblatt: „Wir möchten dem Mädchen auch nach der Operation eine Hilfestellung für ein halbwegs normales Leben geben.“

Wer noch für Isatou aus Gambia spenden möchte, kann dies tun unter: Caritasverband Landshut Verwendungszweck: Isatou-Gambia, DE86 7435 0000 0000 0168 10, BYLADEM1LAH Sparkasse Landshut


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