24.07.2020, 14:23 Uhr

Die Grundstückspreise steigen Der Immobilien-Boom im Landkreis Landshut hält weiter an

Stellten Landrat Peter Dreier (re.) die Immobilienmarkt-Daten des Landkreises Landshut vor: der Vorsitzende des Gutachterausschusses, Andreas Valenta, und Elisabeth Schweizer, Mitarbeiterin der Geschäftsstelle.  Foto: Landkreis LandshutStellten Landrat Peter Dreier (re.) die Immobilienmarkt-Daten des Landkreises Landshut vor: der Vorsitzende des Gutachterausschusses, Andreas Valenta, und Elisabeth Schweizer, Mitarbeiterin der Geschäftsstelle. Foto: Landkreis Landshut

Ein Umsatz in dreistelliger Millionenhöhe, erneut mehr Kaufverträge, ein gestiegener Flächenumsatz: Der Immobilien-Boom im Landkreis Landshut setzt sich weiter fort.

Landshut. Mitte der Woche haben Andreas Valenta, Vorsitzender des Gutachterausschusses, und Elisabeth Schweizer, Mitarbeiterin der Geschäftsstelle, Landrat Peter Dreier den neuen Grundstücksmarktbericht des Landkreises Landshut vorgestellt.

Wie bereits in den vergangenen Jahren setzt sich der Preisanstieg bei Bauland für Ein- und Zweifamilienhäuser fort. Dabei hat der Gutachterausschuss ermittelt, dass insgesamt 530 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2019 erfolgt ist: Damit wurden fast 16 Prozent mehr in Grundstücke und Immobilien investiert als im Vorjahr. Die Zahl der Kaufverträge stieg um 10 Prozent, der Flächenumsatz um gut fünf Prozent.

Die Grundstückspreise entlang der Autobahn A92 sowie an die Stadt angrenzend sind durchschnittlich um neun Prozent auf 231 Euro/m² angestiegen. Noch größere Steigerungsraten sind aber in der weiteren Fläche des Landkreises zu verzeichnen: Hier hat sich das Bauland um 41 Prozent verteuert, der Quadratmeter Bauland kostet durchschnittlich 195 Euro/m². Natürlich schwanken die Grundstückspreise je nach Gemeinde und Lage. Doch wird seit Jahren die Spanne immer größer, wie viel die Käufer bereit sind für Bauland zu bezahlen, konnten die Mitarbeiter des Gutachterausschusses beobachten.

Während die Umsätze für Ein- und Zweifamilienhäuser weiter zunehmen, bewegt sich der Teilmarkt für Wohnungseigentum leicht unter dem Niveau von 2018.

Elisabeth Schweizer von der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses hat die Kaufpreissammlung und damit sämtliche notariellen Grundstücksverträge gemäß den Richtlinien des Datenschutzes erfasst und ausgewertet. Sie bilden die Grundlage des Immobilienmarkt-Berichtes. Landrat Peter Dreier bedankte sich bei Schweizer und dem Vorsitzenden des Gutachterausschusses, Andreas Valenta, für die Erstellung dieses umfangreichen und detaillierten Berichtes. In seinen Augen ist dies ein wichtiges Nachschlagewerk für alle, die im Landkreis bauen oder investieren wollen.

Der Gutachterausschuss setzt sich im Landkreis Landshut als neutrales Fachgremium aus insgesamt elf Sachverständigen des Landratsamtes, des Finanz- und Vermessungsamtes sowie der freien Wirtschaft zusammen. Ziel des Gutachterausschusses ist es, Transparenz am Grundstücksmarkt zu gewährleisten, diese zu verbessern sowie das Marktgeschehen wiederzugeben.


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