16.07.2020, 14:11 Uhr

Konkrete Schritte mitgeteilt So will die Bahn die Strecke Landshut-Plattling verbessern

Die Bahnstrecke Landshut-Plattling soll auf Vordermann gebracht werden.  Foto: GrießerDie Bahnstrecke Landshut-Plattling soll auf Vordermann gebracht werden. Foto: Grießer

Mit mehreren Maßnahmen soll der Schienenverkehr zwischen Landshut und Plattling weiter verbessert werden. Details dazu hat die Deutsche Bahn (DB) am Donnerstagvormittag bekannt gegeben.

Landshut/Plattling. Mit dem Neubau einer Verbindungskurve, neuen Überholgleise sowie einer modernen Stellwerkstechnik will die Bahn mehr Kapazitäten auf der Bahnstrecke Landshut-Plattling schaffen. Die Planungen dazu sollen 2022 abgeschlossen sein. Erst wenn sich der Bundestag damit befasst hat, geht es ins Genehmigungsverfahren. Am Ende soll laut Verkehrsminister Andreas Scheuer der „durchgängige zweigleisige Ausbau“ stehen.

Die Maßnahmen im Detail:

- Bei Plattling soll eine neue Verbindungskurve für einen besseren Güterverkehr sorgen. Laut DB sollen dadurch die „zeitintensiven Richtungswechsel“ von Dingolfing über Landshut und in umgekehrter Richtung über Plattling künftig entfallen. Eine Entlastung dies vor allem für Transporte von und zum BMW-Werk Dingolfing bieten.

- Der Bahnhof Schwaigen soll so ausgebaut werden, dass sich dort künftig zwei Züge begegnen können. Zwischen Schwaigen und Wallersdorf soll ein elektronisches Stellwerk laut DB für „mehr Flexibilität und Zuverlässigkeit“ sorgen.

- In Otzing (Landkreis Deggendorf) sowie zwischen Otzing und Wallersdorf sollen zwei neue Kreuzungsbahnhöfe entstehen. Ziel sei es laut Bahn, die eingeleisigen Bereiche zu verkürzen. So könnten mehr Züge fahren. „Der Donau-Isar-Express bekommt mehr Spielraum“, heißt es dazu von der Bahn.


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