19.02.2020, 13:32 Uhr

Eindrucksvolle Bilanz der Landshuter Feuerwehr „Diese Leute haben höchsten Respekt verdient“


Die Landshuter Feuerwehr hat am Mittwoch die Jahresbilanz für das Jahr 2019 vorgestellt

Landshut. 1.376 Einsätze insgesamt (etwa vier pro Tag), fast 30.000 Stunden Dienst für die Allgemeinheit – die Freiwillige Feuerwehr Landshut hat bei ihrer Bilanzpressekonferenz 2019 am Mittwoch (19. Februar) eindrucksvolle Zahlen präsentiert. Es sei ein „arbeitsreiches Jahr“ gewesen, erklärte Stadtbrandrat Gerhard Nemela, Stadtbrandinspektor Martin Dax verwies zudem auf die „deutliche Steigerung der Einsatzzahlen“. Zum Vergleich: 2018 hatten die Floriansjünger der Dreihelmenstadt insgesamt „nur“ 1.133 mal ausrücken müssen.

In verschiedenen Gefahrenlagen waren die Landshuter Feuerwehrler gefordert: Von verheerenden Bränden, Schnee-Chaos oder dramatischen Unfällen bis hin zur Rettung von Eichhörnchenbabys (Nemela: „Der angenehmste Einsatz seit Langem“) – das Einsatzspektrum war breit gefächert. Erfreulich: Bei den teils gefährlichen Rettungsaktionen gab es auf Seiten der Feuerwehr nur zwei Leichtverletzte zu beklagen. Auch ein Ergebnis einer professionellen Ausbildung, wie Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz anerkennend anmerkte.

345 Männer und Frauen waren 2019 im aktiven Feuerwehrdienst tätig (2018: 352). Dass sich Rettungskräfte grundsätzlich immer öfter verbaler oder gar körperlicher Attacken ausgesetzt sehen, prangerte Verwaltungsbeirat Rudolf Schnur an. „Da werden Grenzen überschritten“, schimpfte Schnur, „das ist nicht hinnehmbar.“ OB Putz der der Feuerwehr für die Professionalität und das Engagement dankte, mahnte in diesem Zusammenhang eine „Wertschätzung für die Einsatzkräfte“ an und lobte deren großen Beitrag zum „sozialen und gesellschaftlichen Miteinander“. Schnur ergänzte: „Diese Leute haben höchsten Respekt verdient.“

Für 2020 hofft die Landshuter Feuerwehr, für die im aktuellen Haushalt der Stadt als Neuanschaffungen eine Drehleiter sowie ein großes Tanklöschfahrzeug vorgesehen sind, besonders auf einen „zügig voranschreitenden Baufortschritt“ bei der neuen Feuerwache in der Wolfgangsiedlung sowie Bewegung in Sachen Neubau Feuerwache Hofberg. Den wichtigsten Wunsch formulierte aber Verwaltungsbeirat Schnur: „Wir hoffen weiterhin, dass alle Feuerwehrleute gesund bleiben.“


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