12.02.2020, 11:04 Uhr

Top in der Bikini-Fitness-Klasse Landshuter Studentin Tamara (22) lässt die Muskeln spielen


Die Landshuter Studentin Tamara Wurzinger ist in der Bikini-Fitness-Klasse

Landshut. Sie ist klug. Sie ist attraktiv. Und sie ist stark. Ziemlich stark. Tamara Wurzinger ist Bodybuilderin und in ihrer Disziplin, der „Bikini Fitness Klasse“, die beste Athletin im Freistaat. Erst im Spätherbst letzten Jahres holte die 22-Jährige den Titel der Bayerischen Meisterin – Tamara lässt die Muskeln spielen!

Wer seinen Body so in Form bringt, muss viel Trainingsfleiß und eiserne Disziplin aufbringen. Besonders in der heißen Phase der Wettkampf-Vorbereitung, wenn die ohnehin strenge Diät noch strenger wird. Tamara, die in Landshut Fahrzeugtechnik (4. Semester) studiert, lächelt: „Manchmal würde ich da schon gerne eine Pizza essen. Aber der Verzicht gehört dazu.“

Für die ideale Vorbereitung hat Tamara, die aus dem Landkreis Straubing-Bogen stammt, sogar einen „Personal Coach“. Franziska Lohberger macht ihren Schützling fit für große Titel. „Mein Coach ist mein Vorbild“, sagt Tamara, „optisch und in Sachen Einstellung.“ Unter der fachkundigen Anleitung werden Trainingsarbeit und Ernährungspläne erarbeitet. Im Mittelpunkt steht das Krafttraining, aber auch spezielle Ausdauereinheiten zählen dazu. Wenn Titelkämpfe vor der Tür stehen, wird das Pensum gesteigert. Das heißt: Drei Stunden täglich schuften im Fitnessstudio. Ohne Fleiß kein Preis.

Eine erstklassige Bikini Fitness-Athletin muss aber nicht nur gut definierte Muskeln haben. Bei den Juroren zählen auch die Präsentation, die Ausstrahlung und Geschmeidigkeit in den Posen.

Für Training und Studium (Tamara wohnt noch bei ihren Eltern, pendelt nach Landshut) geht eine Menge Zeit drauf. Praktisch: Ihr Freund Jean-Paul (23) ist ebenfalls im Kraftsport aktiv und erfolgreich (3. Platz bei der Deutschen Bodybuilding Meisterschaft). „Manchmal trainieren wir zusammen“, erzählt die 22-Jährige.

Der Titel bei der „Bayerischen“ im vergangenen Jahr, dem Tamara nur wenig später einen starken 7. Platz bei der Deutschen Meisterschaft folgen ließ, ist der Studentin längst nicht genug. Der sportliche Ehrgeiz treibt sie an. Momentan gilt der Fokus im Training vor allem zwei Körperpartien. „Ich arbeite derzeit vor allem an meinen Schultern und der Beinrückseite“, erklärt sie.

Erst im Herbst stehen die nächsten Wettkämpfe an. Bis dahin will sie die Mini-Schwachpunkte ausmerzen und sich die nächsten Titel sichern.


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